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Erinnerung an die Sinti & Roma

Modell der Gedenkstätte (Foto: S. Tenner)

Auf Initiative des Runden Tisches für Toleranz & Demokratie der Stadt Neumünster im Jahr 2014 hat die SPD-Rathausfraktion in Neumünster im Februar 2018 einen Antrag zur Anlage einer Gedenkstätte für die unter nationalsozialistischer Terrorherrschaft deportierten Sinti und Roma eingebracht, der zur weiteren Beratung dem Runden Tisch zurückgegeben wurde. Die Ratsversammlung Neumünster muss diesem Antrag der Stadtverwaltung jetzt noch in einer der nächsten Sitzungen zustimmen, damit das Mahnmal gebaut werden kann.

Hintergrund: Wir hatten in einem Interview im Jahr 2013 mit dem Zeitzeugen Otto Laubinger und seinen Angehörigen die Spuren des Völkermords in Neumünster nachgezeichnet.

Heute fand im Haart 38, dem Ort, von dem aus die Roma und Sinti abtransportiert wurden, eine Begehung mit Vertretern der Stadt und einem Metallkünstler statt. Wir hören Heiner Feilke, den Leiter des Grünflächenamts in Neumünster.

Die Stahlplatte soll in einer sog. Spur aufgestellt werden, die sich an die zentrale Gedenkstätte in Berlin anlehnt. Der Gedanke der „Spur“ soll den Gedanken des Weges der Deportierten aufgreifen wie auch die Verbindung zur Verantwortlichkeit für das geschehene Unrecht. Und die Spur führt in die Gesellschaft von heute mit ihrer Verantworlichkeit für Menschlichkeit und Menschenrecht.

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