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Neumünster verschärft Corona-Auflagen ab Freitag auch aufgrund krasser Corona-Verstöße

Der starke Anstieg der Covid-19-Infektionszahlen im Stadtgebiet in den vergangenen Tagen hat heute eine neue Höchstzahl erreicht. Die sogenante 7-Tage-Inzidenz stieg nun auf 35,8 pro 100.000 Einwohner. Damit gilt ab Freitag eine Maskenpflicht auch in der Öffentlichkeit. Das betrifft die ganze Innenstadt zwischen Bahnhof und Rathaus, sowie den Tungendorfer Wochenmarkt oder den Herbstmarkt auf den Jugendspielplatz. Alle Restaurants und Bars in Neumünster unterliegen ebenfalls einer Sperrung und müssen zudem ab 23 Uhr schließen. Der Oberbürgermeister hatte heute kurzfristig zu einer Pressekonferenz eingeladen, von der wir hier ausführlicher berichten.

Schwerpunkt Politik

Schule in Zeiten von Corona

Tore Schwilp, der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Neumünster-Brachenfeld, beantwortet die Fragen von André Herrwerth zu dem Thema Corona und Schule. Wie bewertet er den Kurs der Landesregierung? Ist für Bildung auf der einen und für Sicherheit auf der anderen Seite für Lehrer und Schüler gesorgt? Welchen Einfluss hat er und welchen Zwängen ist er als Schulleiter unterworfen? Über diese und viele weitere Fragen gibt Tore Schwilp beredt Auskunft.

Aktuelle Informationen zur Pandemie in Guatemala

Die aktuelle Situation der Pandemie in Guatemala spitzt sich gerade zu. In Guatemala gibt es Stand heute 59.089 bestätigte Covid-19-Fälle. Im Juni betrug die Zahl der bestätigten Coronafälle in Guatemala 8.500. Eine sprunghafte Zunahme in 1 1/2 Monaten. Über 2200 Menschen sind bisher daran gestorben. Sehr auffällig in Guatemala ist, dass am häufigsten Männer zwischen 21 und 40 Jahren an Covid-19 erkranken. Ärzt*innen warnen davor, dass die Krankenhäuser an ihrer Belastungsgrenze angelangt seien. Auch die Leichenschauhäuser sind nach Medienberichten überlaufen. Quetzaltenango ist eine der am heftigsten betroffenen Regionen in Guatemala. Unser Guatemala-Korrespondent Thorben Austen berichtet jetzt aus dem kleinen mittelamerikanischen Land zur Situation der Pandemie.

Schwerpunkt Politik

Schwerpunkt Politik im Juli 2020 – Gespräch mit Renate Richter

Renate Richter, eine der markantesten Persönlichkeiten von ATTAC Neumünster berichtet aus ihrem bewegten Leben in und mit dieser Stadt. Sie beantwortet die Fragen von André Herrwerth zu vielfältigen Themen wie Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Corona und das Gesundheitswesen, “Tönnies” sowie Wachstums- und Konsumkritik. Sie war lange Jahre als Ärztin in Neumünster aktiv. Außerdem betätigte sie sich als Schauspielerin und Theatermacherin am Statttheater – auch betreute sie an der Volkshochschule Themen des Ernährungs- und Gesundheitswesens.

Schwerpunkt Politik

Schwerpunkt Politik – Corona und Verschwörungsideologien

In der aktuellen Coronakrise gibt es besorgte Bürger, die nicht mehr bereit sind den Vorgaben und Erklärungen der Politik und Wissenschaft zu folgen. Sie versammeln sich zum Teil hinter obskuren Gruppierung und Personen, die sich durch Verschwörungserzählungen und -mythen geprägt gegen die Regierung wenden.

Sondersendung – Freiwillige aus Schleswig-Holstein berichten

Wir haben eine Sendung mit den über ganz Schleswig-Holstein aus ihrem Home-Office oder ihren Einrichtungen verteilten jungen Erwachsenen und in Zusammenarbeit mit der Diakonie Schleswig-Holstein produziert. Bevor die Sendung zu hören ist, wollen wir jetzt schon mal reinhören. Jetzt berichten uns Laura, Sophia, Malin über ihre Erfahrungen.

Corona und die Demokratie

Die Autoren Gerald Grüneklee, Clemens Heni und Peter Nowak möchten einen Diskurs anstoßen über das Ausmaß einer Bedrohung, die nicht nur vom Virus selbst, sondern auch vom Abbau von Grundrechten und von bedenklichen Tendenzen der Denunziation und Selbstfaschisierung ausgeht. Sie möchten eine Debatte über die Verhältnismäßigkeit der Mittel und Maßnahmen anregen.

Wie verändert Corona die Schule?

Das Corona-Virus hat den gewöhnlichen Schulalltag verändert. Schule findet jetzt für viele immer noch zuhause und per Internet statt. Welche Schwierigkeiten sozialer und pädagogischer Art das mit sich bringt und wie man sie in den Griff bekommen kann – darüber sprach Jörg Wenck für das Freie Radio Neumünster mit Jöran Muuß-Merholz, der in Hamburg eine Bildungsagentur betreibt, die pädagogische Workshops mit Lehrern und für Lehrer anbietet.

Bildungsarbeit mit Abstand

Die Schulen nehmen ihren Betrieb langsam wieder auf, Kitas bleiben vorerst im Notbetrieb. Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher hart getroffen und stellt alle vor neue Herausforderungen. Bildungsarbeit mit Abstand ist angesagt. Über die Auswirkungen der Corona-Pandemie sprachen wir mit Astrid Henke von der Gewerkschaft Bildung und Wissenschaft in Schleswig-Holstein.

Pandemie vergrößert Ungleichheiten

Die Pandemie wirkt verschärfend insbesondere für Beschäftigte mit niedrigeren Einkommen, in Betrieben ohne Tarifvertrag oder Betriebsrat. Frauen sind derzeit überproportional belastet. Beschäftigte in niedrigeren Einkommensgruppen sind häufiger in Kurzarbeit als Arbeitnehmer mit höherem Einkommen. Die Corona-Krise offenbart die Ungleichheit hiesiger Arbeits- und Sozialverhältnisse. Die Hans-Böckler-Stiftung hat zu Beginn des Lockdowns 7.677 Erwerbstätige interviewt und damit eine repräsentative Erhebung zu den aktuellen Verhältnissen durchgeführt. Wir haben dazu mit Rainer Jung von der Hans-Böckler-Stiftung gesprochen.

Können Apps bei der Bekämpfung des Coronavirus helfen?

Das Robert-Koch-Institut hat bereits eine App zur Verfügung gestellt, die den Namen “Corona-Datenspende” trägt. Wenn genügend Smartphone-Besitzer die App nutzen, können aus den gelieferten Daten Rückschlüsse auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus gezogen werden. Weniger übersichtlich ist die Lage beim Thema Kontaktverfolgungapps. Diese kommunizieren untereinander und müssen natürlich letztendlich eine Rückmeldung an betroffene Anwender und Gesundheitsämter ermöglichen, nachdem ein Infizierter mit anderen Personen in Kontakt gekommen ist, wenn sie ihren Zweck erfüllen sollen. Welche Datenschutzprobleme sind damit zu erwarten?

Erinnerungen an Lee Konitz

Der Jazzsaxofonist Lee Konitz stand wie kein anderer für den Modern Jazz und machte den Cool Jazz bekannt. In dieser Woche ist der 92-jährige Ausnahmekünstler in New York nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Konitz spielte das Altsaxophon und wurde Ende der 1940er Jahre durch seine Aufnahmen mit Miles Davis bekannt. Mitte der 1950er begann er seine Solo-Karriere und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.  Jörg Wenk erinnert an ihn.

Bands gesucht für “Stay at home – But stay antiracist!”

Die Kunst- und Kulturschaffenden leiden derzeit besonders extrem unter den Beschränkungen gegen die Corona-Epedemie. Alle Ausstellungen oder Konzerte wurden derzeit abgesagt. Die ohnehin geringen Gagen fallen ersatzlos weg. Und auch die Rettungsschirme sehen nicht vor, für Künstlerinnen und Künstler die Kosten für den Lebensunterhalt zu tragen. Um diesem Kahlschlag etwas zu entgegnen, werden derzeit Konzerte ohne Publikum gestreamt. Das haben auch Initiativen in Schleswig-Holstein vor. STAY AT HOME – BUT STAY ANTIRACIST! heißt der Aufruf an Bands sich zu melden. Für ein zweitägiges Online-Festival Ende Mai, inklusive einer Gage.