RadioTalk – BaDaBoom meets RadioBrunch

Am Sonntag schwang die gute Stimmung der Straßenmusik von BaDaBoom noch nach. Wir nutzten unseren 3. RadioBrunch in diesem Jahr, um mit unseren Gästen eine Sendung zu BaDaBoom zu produzieren.
Gleichzeitig stellen sich verschiedenen RadiomacherInnen persönlich vor.

Der Jazzclub Neumünster und sein Programm

Die Kulturredakteure des Freien Radios Neumünster, Siegbert Schwab und Marion Markert, unterhalten sich mit Ralph Johannsen, dem Vorsitzenden des Jazzclubs, und weiteren Mitgliedern über das geplante Programm in diesem Jahr. Wir stellen die Musiker und Bands sowie die Spielorte vor. JAZZ UP!

Demo „Wir sind mehr – der Norden gegen Rechts“

Am Samstag, den 8.9. findet in Neumünster eine Demonstration gegen Rechts statt.
Die neu gegründete Bürgerinitiative “Heal The World” hat diese Versammlung unter dem Namen #wirsindmehr Der Norden gegen Rechts! angemeldet und organisiert.
Sie startet um 13 Uhr am Flüchtlingsheim im Haart und führt dann durch die Innenstadt über den Großflecken zum Kuhberg, wo eine Kundgebung abgehalten wird. Es sprechen eine der VeranstalterInnen und der Bundestagsabgeordnete der Linken, Lorenz Gösta Beutin. Die Laufdemo endet am Alternativen Jugendzentrum “AJZ”.

BaDaBoom – Spezial

Arne Gloe, Jens Sauerbrey, Stephan Back und Steffi Voss vom Orgastab des BaDaBoom-Straßenmusikfestivals erzählen aus der 10-jährigen Geschichte der Straßenmusik im Herzen Neumünsters. Über 40 Bands, Gruppen und EinzelmusikerInnen werden am Samstag in Neumünster aufspielen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Nun sind die MusikerInnen und das Publikum dran.

Samstag von 11 bis 17 Uhr an 8 verschiedenen Spielorten rund um den Großflecken.

Im Studio: JAZZ ORANGE, Corvin Hagemeister und Julien Steffen

Im KULTURFENSTER waren bei Ulrike und Siegbert die Musiker von JAZZ ORANGE (Peter Goden, Sax, comp. ), Stephan Scheija (piano) und Christian Wolff (bass) zu Gast. Gleichfalls stellten Corvin Hagemeister und Julien Steffen ihr Videoprojekt vor, das Filme und Filmmusiken nutzt, um neu gemischt und inszeniert zu einer eigenen Geschichte zu erwachsen.

“Die Hoffnung auf einen Frieden ist immer noch unerfüllt”

Am 20. August 2018 starb der israelische Friedensaktivist Uri Avnery kurz vor seinem 95. Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir Gespräche und Texte von ihm und über ihn zusammengestellt. Wer war Uri Avnery? 1923 wurde er in Westfalen geboren. Damals mit dem Namen Helmut Ostermann. Seine Eltern übersiedelte nach Palästina sobald Hitler 1933 die Macht ergriff. Keiner seiner in Deutschland zurückgeblieben Familie überlebte den Holocaust. Er war später Buchautor, Journalist und Politiker. Aber vor allem ein Friedensaktivist. Bis zu seinem Tod mit 94 Jahren. Zunächst war er 1948 aber noch selbst am Unabhängigkeitskrieg Israels beteiligt. Doch aus dem anfänglichen Kampf für ein Land, wurde am Ende ein Kampf für die Unabhängigkeit zweier Länder.

Schwerpunkt Politik: Zu Gast Christof Ostheimer

Heute sprachen wir über Friedenspolitik. Live zu Gast im Studio war Christof Ostheimer, der rührigste Friedensaktivist Neumünsters und des “Friedensforum Neumünster”. Dies war die letzte “Schwerpunkt Politik”-Sendung vor dem Weltfriedenstag am 1. September, weshalb man das Thema als topaktuell bezeichnen kann und alle zum Zuhören aufgefordert sind.

Lauschbar im August: “Abschied von Kaltsommer”

Die “Lauschbar” ist eine neue Sendung bei uns im Programm. Zu Gast war der Autor Thomas Pregel, der sich und seinen jüngst erschienenen zweiten Band seiner Holsteiner Trilogie “Abschied von Kaltsommer” vorstellte.  Thomas Pregel zog es nach dem Abitur in Neumünster und Zivildienst in Bordesholm vor Jahren schon in die große Stadt Berlin. Seitdem lebt und arbeitet er dort. Warum seine Kaltsommer-Trilogie in seiner alten Heimat spielt und ob beim schreiben vielleicht auch etwas Heimweh mitschwingen könnte, das erfährt, wer dem Studiogespräch mit Thomas Pregel lauscht, der am Ende dieser „Lauschbar“-Sendung auch einige Ausschnitte aus „Abschied von Kaltsommer“ vorlesen wird.

Situation Geflüchteter in Boostedt und Neumünster

Der Boostedter Bürgermeister Hartmut König (CDU) ist in dieser Woche mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit gegangen. Angeblich würde sich Flüchtlinge nicht benehmen können. Es gäbe Konflikte mit den Anwohnern. Für Torsten Döring sei die aktuelle Berichterstattung zu Boostedt in einer Schieflage. Er verstehe, dass der Bürgermeister das als Hilferuf verstanden wissen will. Der Hilferuf müsse aber von den Geflohenen kommen, denn die sind in einer prekären Lebenssituation, nicht die Boostedterinnen und Boostedter. Die Kombination und unmittelbare räumliche Nähe der Erstaufnahme in Neumünster und der seit Anfang 2017 in Boostedt eingerichteten Landesunterkunft für Ausreisepflichtige (LUKA) sei bereits eine “Ankerzentrum light”. Zwar noch kein Ankerzentrum (Abkürzung für  Ankunft, kommunale Verteilung, Entscheidung und Rückführung), wie sich das Innenminister Seehofer vorstellt, aber die Tendenz sei da.

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