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FLECKENHÖRER vom 16.02.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 16. Februar 2026! Aktuell gibt es Zoff in mehreren linken Gruppen und Bündnissen und das wäre nichts Neues, über das ich berichte, aber hinzugekommen ist seit November 2025 ein Streit zwischen den Organisator*innen des CSDs in Neumünster und den Aktivist*innen, die sich am CSD beteiligt haben. Der eher konservative Verein Buntes Tischchen Neumünster e. V. wehrt sich nun gegen „kursierende Gerüchte und nachweislich falsche Behauptungen, die seinem Ruf schaden“. Diese seien aus persönlichen Konflikten im Zusammenhang mit dem vergangenen CSD in Neumünster entstanden und würden inzwischen in Chatgruppen und Gesprächen weiterverbreitet, heißt es. Als Mensch, der gut innerhalb von Neumünster vernetzt ist, weiß ich um eine Gruppe, die aus fast zwanzig Personen besteht, die alle Kritik am Bunten Tischchen üben und dies auch nach der in Deutschland herrschenden Meinungsfreiheit in privaten Chatgruppen tun dürfen. Diese Menschen schaffen derzeit einen Safeplace für die Queer-Community, ohne als Gruppierung außerhalb der demokratischen Mitte – von links – abgewertet und abgelehnt zu werden. Dabei wird weder konfrontativ aufgetreten noch werden demokratische Strukturen delegitimiert. Sollte sich diese noch junge Gruppe etablieren, wäre ein CSD, der zu politischen Ursprüngen des CSD zurückkehrt, ein sog. Radical Pride denkbar, der sich von dem bestehenden CSD in Neumünster abgrenzt. Bei diesem Radical Pride würde die wohl mit handfesten Aussagen belegbare queerfeindlichste Partei Deutschlands definitiv ausgeschlossen sein.

Der Fleckenhörer wird sich diese Entwicklung anschauen und darüber berichten.

Das sind unsere Themen heute:
+++ Biotop statt Neubauten in NMS-Wittorf: Hochwasserrisiken und Artenschutz stoppen Wohnprojekt von Investor Mayer
+++ 12.800 Menschen in Neumünster arbeiten in Teilzeit – Oft bremsen Defizite bei Kitas und Pflege Vollzeitjobs
+++ Workshop zum Umgang mit Rechtsextremismus in Lübeck

Musik:
Deutsche Laichen (Berlin)
Guts Pie Earshot (Berlin)
Post Regiment (Polen)
Under the Gun (UK)

Am Mittwoch um 20 Uhr – Die Schlagershow mit Uwe Busse, Allessa und Pietro Basile

Am Mittwoch, 18. Februar um 20 Uhr ist es wieder so weit: Simon Ladewig präsentiert eine neue Ausgabe Schlagershow bei uns im Programm. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit beliebten Hits und spannenden Gesprächen. Neben jeder Menge Schlager begrüßt Simon dieses Mal auch wieder besondere Interviewgäste am Telefon. Mit dabei ist Uwe Busse – erfolgreicher Sänger, Komponist und Produzent, der seit Jahrzehnten die Schlagerszene prägt. Im Gespräch geht es um seine beeindruckende Karriere… Weiterlesen »Am Mittwoch um 20 Uhr – Die Schlagershow mit Uwe Busse, Allessa und Pietro Basile

Inklusionsredaktion – wir wiederholen die Sendung über die Sarkoidose

Die RedakteurInnen der Inklusionsredaktion wollen mit ihrer Sendung „handi & cap“ Menschen mit Beeinträchtigungen Informationen bieten. In der Vergangenheit haben wir Krankheiten vorgestellt und die Menschen zu Wort kommen lassen, für die daraus Beeinträchtigungen geworden sind. Und wir sprechen mit Betroffenen auch darüber, wie sie ihr Leben bewältigen. Am 17. Februar geht es ab 19 Uhr um die Sarkoidose, das ist eine entzündliche Systemerkrankung, bei der sich kleine Knötchen (Granulome) aus Immunzellen in Organen bilden,… Weiterlesen »Inklusionsredaktion – wir wiederholen die Sendung über die Sarkoidose

„Lieder mit Botschaft“ _ohne Worte

Der Titel ist natürlich ein Widerspruch in sich! Alle gespielten Lieder leben von den Worten der Sängerinnen und Sänger. Was ich mir – und euch – für diese Sendung erspare, sind meine Worte 😉 Also keine politische Einordnungen, Biographisches und Querverbindungen. Die Lieder, die ich spiele, transportieren ihre eigenen Botschaften. Manche sind humorvoll und witzig; manche auch ernst. Ich habe vor allem neuere Autor*innen und Liedermacherinnen und Liedermacher ausgesucht. Einige noch sehr jung, so dass… Weiterlesen »„Lieder mit Botschaft“ _ohne Worte

Was ist denn hier los? Was findet an Kultur- und Sportveranstaltungen statt?

Denise und Frank präsentieren Euch die Kultur- und Sportveranstaltungen der kommenden Woche in und um Neumünster. Und Plön darf da natürlich auch nicht fehlen ;-). 

Wer eine Veranstaltung organisiert, kann uns gerne unter der E-Mail-Adresse
wasistdennhierlos@freiesradio-nms.de
oder
widhl@freiesradio-nms.de
schreiben. Wir werden dann darüber berichten.

In unserer Audiothek verfügbar bis einschließlich 18.2.2026.

Jetzt nachhören: Lesung mit Louis Pawellek. Agnes Geisler: Ich war die Nummer Z-3682

Am 7. Februar 2025 fand in den Räumen der Sinti Union Schleswig-Holstein in der Feldstraße aus Anlass des 27. Januar eine Buchlesung zu den Erinnerungen von Agnes Geisler geborene Laubinger statt. Die Sintizza wurde am 11. März 1943 im Alter von zehn Jahren in das KZ Auschwitz deportiert. Im selben Viehwaggon befand sich auch Frieda Kaikoni aus Neumünster, zu der wir hier im Freien Radio berichtet haben, sowie ihre Kinder Heinrich, Irmgard und Käthe sowie ihr Partner, Franz Mirosch.

Veranstalter der Lesung war die Sinti Union Schleswig-Holstein Toleranz und Zivilcourage e.V. und Holger Artus. Holger engagiert sich in Hamburg in der Erinnerungsarbeit. Agnes Laubinger lernte er Ende 2024/Anfang 2025 kennen. Kurz zuvor hatte Louis Pawellek, ein junger Lehrer, ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Gemeinsam mit ihm will Holger in Norddeutschland aus ihrer Erzählung über die Deportation, den Terror in Auschwitz, die Todesmärsche und die Befreiung im KZ Bergen-Belsen lesen. Neumünster war dabei ein wichtiger Ort, da ein Teil ihrer Familie dort lebt. Leider verstarb Agnes Laubinger im Januar 2025 im Alter von 92 Jahren.

FLECKENHÖRER vom 09.02.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 9. Februar 2026! Heute in der Sendung hören wir Louis Pawellek. Er nutzt auch soziale Medien (z. B. TikTok, Instagram), um Erinnerungskultur und persönliche Geschichten von Holocaust-Überlebenden einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Ihr wisst es, ich bin kein Tiktok-Freund. Es laufen derzeit mehrere Verfahren gegen TikTok, z.B. zur Desinformation und Einmischung in Wahlen in Rumänien. Endloses Scrollen, mehrstündige Screentime und ständiges Öffnen der App: Die EU-Kommission nimmt an, dass TikTok nicht genug macht, um die negativen Effekte seiner Plattform zu beschränken, und verlangt drastische Änderungen. TikTok hat nun die Gelegenheit, auf die Vorwürfe zu antworten und das System entsprechend anzupassen. Eine genaue Frist dafür gibt es nicht. Sollte die Kommission nicht mit TikToks Reaktion zufrieden sein, könnte sie im letzten Schritt einen Verstoß feststellen und eine Strafe verhängen. Einige Länder wie Indien und China haben TikTok vollständig für alle Nutzer verboten.

Was war noch? Am 4. Februar 2026 wurde die Antifaschist*in Maja in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt. Aus Protest demonstrierten am Abend in Berlin bis zu 1.000 Menschen. Auch in Hamburg, Dresden, Erfurt, Freiburg, Nürnberg, Kiel und Potsdam gab es spontane Solidemos auf den Straßen. Maja wurde vorgeworfen in Budapest zum Tag der Ehre Neonazis angegriffen und verletzt zu haben. Statt Beweisen konnte die Staatsanwaltschaft nur Indizien vortragen. Maja wurde 2024 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Zuständen in einem Männerknast in Isolationshaft. Nach dem Urteil gehen sowohl Majas Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft in Berufung. Ungarn hat angedeutet, dass Maja die Haft in Deutschland verbringen darf.

Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute:
+++ Rede zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus von Tobias Bergmann
+++ Lesung von Louis Pawellek aus Anlass des Holocaust-Gedenktags an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma bei der Sinti-Union
+++ LNG-Schiffe vor Landstrom-Problem: NABU-Studie stellt Zukunft der Technologie infrage

Musik:
Cousines like Shit (Österreich)
Die Spitz (USA)
malheur (Münster)

KrautsWelle

Krautswelle 87 – Lügenfresse

Guten Abend! Als Sachverständiger in Sachen „Lügen und Betrügen“ grüße ich die freundliche themenoffene Hörerschaft der KrautsWelle zur KrautsWelle 87 „Lügenfresse“.
Der sich öffnende Liederreigen wird uns die verschiedenen Spielarten des Lügenwesens vor Augen führen. Es werden sich neue Horizonte eröffnen und das Auge schärfen, um nicht in Fallen des Lügenwesens zu tappen. Aber auch das eigene Verhalten im Kontext „Lügen“ wird beleuchtet, um hier vielleicht die eigene Lügenquote zu senken, um vielleicht ein wenig ein besserer Mensch zu werden.

Seniorenmagazin im Februar jetzt in der Audiothek! Ein Thema: Spiele spielen – auch im Alter

Eine neue Ausgabe unseres Seniorenmagazins ist jetzt in der Audiothek zu hören. Wie immer mussten wir die Musikstücke aus rechtlichen Gründen klürzen.

Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung und großem Engagement hat die Diakonie Altholstein den Bau des Maria&Martha-Hospizes in Neumünster-Einfeld offiziell gestartet. Vom feierlichen Spatenstich berichten Sabine und Manfred. Hier sollen künftig zwölf schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Ort der Würde und der Geborgenheit erhalten. Die Fertigstellung des Hospizes ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Es gibt auch wieder eine plattdeutsche Geschichte. Heides Thema ist: „Februar – de kötteste Monat int Johr“. Dortau givt dat passende Leeder to hören!

Gerade diese dunkle Zeit ist bietet sich an, mal wieder miteinander zu spielen. Brigitte und Peter haben Reiner Knöbel zu Gast im Studio; einen ausgewiesenen Fachmann für Spiele und das Spielen. „Spiele spielen – auch im Alter“ ist das Thema. Wir werden in loser Folge im Seniorenmagazin gemeinsam spielen und Spiele vorstellen.

Zum Abschluss gibt es eine kleine Blumengeschichte von Heide, diesmal auf Hochdeutsch und Heides Enkel Leve kommt zum bevorstehenden Valentinstag zu Wort.

Schmökerstunde im Januar2026: „Der Junge der Rache schwor“ von Trude Teige und „Mama & Sam“ von Sarah Kuttner jetzt in der Audiothek

In dieser Schmökerstunde stellen Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor, die unterschiedlicher nicht sein können.

Der Krimi von Trude Teige „Der Junge, der Rache schwor“ geht über einen bloßen Krimi hinaus, denn Trude Teige hinterfragt darin gesellschaftskritisch den Umgang mit den Opfern, die in Kinderheimen einst Gewalt erfahren haben, und die Haltung der Politik hinsichtlich der Entschädigung für das erlittene Unrecht. Dass Trude Teige selbst als Journalistin arbeitet, dürfte es ihr leicht gemacht haben, mit ihrer Protagonistin Kajsa Coren eine TV-Reporterin auf Recherchetour zu schicken.
Der Roman von Sarah Kuttner „Mama & Sam“ warnt vor Love Scamming 

Sarah Kuttners Mutter ist Opfer von Love Scamming geworden, einer Betrugsmasche, bei der Täter durch gefälschte Online-Profile emotionale Bindungen aufbauen, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Davon erzählt die Moderatorin in ihrem Roman „Mama und Sam“.

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