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Pflegeberufekammer: Anschubfinanzierung vielleicht, Urabstimmung auf keinen Fall

Bereits nach einer Demonstration gegen die Pflegeberufekammer im Januar in Neumünster konnten Demoteilnehmer im Freien Radio Neumünster berichten, warum sie die Pflegeberufekammer ablehnen. Damals endete das Studiointerview mit dem relativ optimistischen Ausblick, dass seitens der Landespolitik eine nachträgliche Anschubfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro in Aussicht gestellt wurde, so dass im Gegenzug seitens der Pflegeberufkammer für das Jahr 2019 keine Pflichtbeiträge erhoben werden müssten. Und mit der Auflage, dass dann Anfang 2021 eine Urabstimmung darüber stattfinden soll, ob die Beschäftigten in der Pflege so eine Pflegeberufekammer wünschen oder ob diese wieder abgeschafft werden sollte. Auch darüber sollte auf der Kammerversammlung am 30. Januar 2020 in Nortorf diskutiert und wohl auch entschieden werden. Dazu kam es am Ende nicht, wie eine Pressemitteilung der Pflegeberufekammer ausführt: es sei rechtlich nicht möglich, die Finanzierung mit einer Urabstimmung zu verbinden (PDF der Presseerklärung hier). Vielmehr soll eine Vollbefragung der Kammermitglieder vorbereitet werden und über die in Aussicht gestellte Anschubfinanzierung weiter mit der Landespolitik gesprochen werden. Über den Stand der Dinge nach der Nortorfer Kammerversammlung berichteten am Dienstag im Infomagazin die drei „Kammerrebellen“ Ines Lobitz, Heiko Godow und Anja Kuczera vom Verein Pflegestimme.

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