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Interview mit Hanaa Krause-Kodade über Rassismus

Demo gegen Rassismus am 1. Mai 2012 in Neumünster (Foto: Ostheimer)

Keine zivilisierte Gesellschaft kann rassistische Vorkommnisse akzeptieren. Daher sollten anti-rassistische Anstrengungen als ein wichtiger Bereich der Menschenrechtsarbeit und der Integration wahrgenommen und kommuniziert werden. Anti-Rassismus-Arbeit ist ein wichtiges Feld für die Verteidigung einer lebendigen Demokratie.

Hanaa Krause-Kodade (28) trat vor kurzem bei der von der Antifaschistischen Aktion organisierten Demo gegen “systematischen Rassismus und Polizeigewalt immer & überall” als Rednerin auf. Wir haben den Anlass genutzt, um mit ihr ein Gespräch über Rassismus im Allgemeinen und die Polizei zu führen.

Sie selbst hat keine negativen Erfahrungen mit der Polizei und persönlich nur wenige Erfahrungen mit Rassismus in Neumünster.

Für den bisher ausbleibenden Protest gegen Rassismus in Deutschland in Bezug auf die NSU-Morde sieht sie aber ein Verschulden beim Staat, der mit Ämtern und Behörden in die Morde verstrickt sei, und somit seien Informationen nur scheibchenweise und noch gar nicht in vollem Umfang an die Öffentlichkeit gelangt.

Sie sagt: “Rassismus ist wie ein Gift oder ein Virus. Er muss vernichtet werden.”

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