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AKW-Rückbau – Wohin mit dem kontaminierten Bauschutt?

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Atomkraftwerk Brokdorf (Foto: Alois Staudacher CC BY-SA 3.0 Wikipedia)

Großenaspe bei Neumünster ist aus dem Rennen. Einem Rennen, das wohl gerade keine Gemeinde in Schleswig-Holstein gern gewinnen will. Gemeint ist die Auswahl der Deponie, auf dem künftig schwach radioaktiver Schutt aus den AKW´s dauerhaft gelagert werden soll. In dieser Woche hatte sich Umweltminister Albrecht dazu geäußert und wir haben daraufhin mit Angela Wolff von der Bürgerinitiative Harrislee gesprochen.

Schleswig-Holstein hat derzeit drei Atomkraftwerke, die künftig abgebaut werden sollen:

  • Brokdorf läuft seit 1986 im Kreis Steinburg und soll spätestens 2021 abgeschaltet werden
  • Brunsbüttel läuft seit 1977 wurde 2007 heruntergefahren
  • Krümmel in Geethacht, wurde seit 2009 abgeschaltet

In den nächsten 20 Jahren fallen dadurch auch schätzungsweise 50.000 Tonnen kontaminierter Schutt an.

Umweltminister Albrecht hatte 7 Deponie-Standorte untersuchen lassen.  Schönwohld (Kreis Rendsburg-Eckernförde), Damsdorf/Tensfeld und Großenaspe (beide Kreis Segeberg) haben zu geringe Kapazitäten. Übrig bleiben: Johannistal in der Gemeinde Gremersdorf (Kreis Ostholstein), Wiershop (Kreis Herzogtum Lauenburg), Harrislee bei Flensburg und Lübeck-Niemark.

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