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FLECKENHÖRER vom 07.07.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 7. Juli! Am 33. Tag von Majas Hungerstreik fordere ich hier als Fleckenhörer Majas Rücküberstellung nach Deutschland und die Freiheit für politische, antifaschistische Gefangene.

Maja ist eine nonbinäre Antifaschist:in, die seit über einem Jahr illegal in Ungarn inhaftiert ist. Maja befindet sich seit über 30 Tagen im Hungerstreik, um gegen die schrecklichen Haftbedingungen zu demonstrieren. Mittlerweile ist Maja im Krankenhaus und der Gesundheitszustand ist kritisch. Majas Familie und Majas Genoss:innen und Freund:innen setzen sich dafür ein, dass Maja endlich zurückgeholt wird! Ich möchte euch heute lautstark auf Majas Situation aufmerksam machen.

Gerade haben wir am Wochenende den CSD Neumünster mit ca. 1500 Teilnehmer:innen laut Veranstalter begangen. Bis auf einige neonazistische Hanseln war die Stadt den Queers wohlgesonnen und gut gestimmt. Ganz anders die Situation in Ungarn. Die rechtsradikalen Hooligan-Freunde von Viktor Orban probieren mit physischer Gewalt, Menschen davon abzuhalten, Vielfalt zu feiern und für Demokratie einzustehen. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn bei unseren Nachbarn Minderheiten unter Hass und Hetze leiden. Maja ist im queerfeindlichen Ungarn unter schlimmen Bedingungen inhaftiert und von anderen Menschen isoliert. Als nonbinäre Person kann Maja in Ungarn weder einen fairen Prozess erwarten, noch ist es zumutbar, dass Maja weiter inhaftiert bleibt. Ich fordere eine Rücküberstellung von Maja und solidarisiere mich mit Maja im Hungerstreik!

Freiheit für Maja!
Free all Antifas!

Unsere Themen heute:
+++ Bei Sommer-Jobs unter freiem Himmel in Neumünster: Chefs sollen für Wasser- und Sonnencreme-Flatrate sorgen
+++ „Tax the Rich“: Wie ist der Stand der Petition?
+++ Veranstaltungsreihe „Fokus: Wärme – Energetische Gebäudesanierung“

Musik:
Red Bricks (Hamburg)
Günther Harms (Hilpoltstein)
Das Kate Schellenbach Experiment (Berlin)
DR. DREXLER project (Augsburg)

Schwerpunkt Politik

Schwerpunkt Politik: Das Gespräch mit dem Strafverteidiger, SPD- und ATTAC-Mitglied Gerd Achterberg zum nachhören

Der wohl bekannteste Jurist Neumünsters und Homo Politicus Gerd Achterberg, der Mitglied der SPD und bei ATTAC ist, nahm im Gespräch mit André Herrwerth, das vor der Bundestagswahl ausgestrahlt wurde, ebenso Stellung zu den bestimmenden Themen des gewesenen Bundestag-Wahlkampfs und der Zukunft, als da sind, Klimawandel, Corona, Friedens- und Sicherheitspolitik, sowie Arbeit und Soziales. Er gewährte kenntnisreiche Einblicke in die Hintergründe des Wirecard Skandals, den Cum-Ex Betrug und den gegen Olaf Scholz gerichteten Vorwurf der Strafvereitelung bei Geldwäsche.

Schwerpunkt Politik

Schwerpunkt Politik im Juli 2020 – Gespräch mit Renate Richter

Renate Richter, eine der markantesten Persönlichkeiten von ATTAC Neumünster berichtet aus ihrem bewegten Leben in und mit dieser Stadt. Sie beantwortet die Fragen von André Herrwerth zu vielfältigen Themen wie Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Corona und das Gesundheitswesen, „Tönnies“ sowie Wachstums- und Konsumkritik. Sie war lange Jahre als Ärztin in Neumünster aktiv. Außerdem betätigte sie sich als Schauspielerin und Theatermacherin am Statttheater – auch betreute sie an der Volkshochschule Themen des Ernährungs- und Gesundheitswesens.

Update: Attac-Gruppe in Neumünster gegründet

Einen Vortrag zum Thema »Es ist genug für alle da – Reichtum umverteilen! Global gerecht statt G20« hielt am 19. März Achim Heier von Attac im Kiek in in Neumünster und gab auch einen Ausblick auf die Aktionen gegen den G20-Gipfel im Juli in Hamburg. Der Bremer ist Mitglied des Attac-Rates und sprach zum Auftakt einer Regionalkonferenz der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation. André Herrwerth hat den Vortrag für das Freie Radio Neumünster besucht und berichtet, was er dort zu hören bekam. Erfreulich aus Neumünsteraner Sicht: im Anschluss die Attac-Regionalkonferenz fand sich neben Lübeck, Kiel, Flensburg, Nordfriesland, Dithmarschen und Steinburg nun endlich auch eine Attac-Gruppe in Neumünster. Zunächst sollen Themen und Arbeitsschwerpunkt für die Aktivitäten in Neumünster sowie der nötige organisatorische Rahmen gefunden werden. Noch hat Attac Neumünster keine eigene Webpräsenz mit Kontaktdaten eingerichtet – wir würden sie hier auch nachliefern. Interessierte können sich bis dahin erst einmal an die Kieler Attac-Gruppe wenden, um sich zum nächsten Neumünsteraner Treffen einladen zu lassen.