Rechter Tattoo-Laden in der Holstengalerie

Holsten-Galerie Neumünster (ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG. – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neumuenster_holsten-galerie_031_01_(13).jpg)

Neumünster stand in den vergangenen Tagen auch wieder einmal im medialen Fokus als Ort für Rechtsextreme und Rocker.

Wir haben mit Andreas Speit gesprochen, der in der Tageszeitung „taz“ ein Artikel mit der Überschrift „Rechtsextreme etablieren sich: Präsenz im Shopping-Paradies“ veröffentlicht hat.

Vor der Sendung konnten wir mit einer Anwohnerin reden, die bereits im Sommer 2018 wegen persönlicher Anfeindungen u.a. durch Peter Borchert und mehrerer Mitarbeiter und Unterstützer des Tattoo-Studios bei der Polizei war. Die Polizei sah damals jedoch keinen Anhaltspunkt, aktiv zu werden. Andreas Speit traf im Interview die bemerkenswerte Aussage, dass Betroffene eher darüber nachdenken sollten, eine Beratungsstelle aufzusuchen, anstatt zur Polizei zu gehen.

Wir haben auch mit Mailin Huljus von der Holstengalerie gesprochen („Es ist ein Mieter, der die Holsten-Galerie bunter macht“). Sie ist Center Managerin bei der Firma ECE und für die Vermietung des Shops verantwortlich. Sie verneint die Existenz von Bandidos in der Holstengalerie und verweist auf einen einfachen „Geschäftspartner“.


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