Otto Heidemann: Mutmaßlicher Organisator eines Massenmords aus Neumünster

Wald bei Bakaevka in der Nähe des Klosters Krasnogorsk. Сергій Криниця (Haidamac) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

“1943 war Otto Heidemann Gebietskommissar im Generalkommissariat Kiew und organisierte einen Massenmord an Menschen mit Behinderungen und Alten in Zolotonosha. Nach dem Zweiten Weltkrieg zieht er nach Neumünster und organisiert 1955 das sog. Nordmark-Treffen, ein Treffen von Altnazis.”

Otto Heidemann 1930 (Quelle: privat)

So beginnt das Intro eines Artikels der “Spurensuche Neumünster”, einem Geschichtsprojekt, dass ich jetzt seit Anfang letzten Jahres betreibe und über das wir hier schon einige Male berichtet haben. Seit Juli 2019 erforsche ich die Biographie eines Nazis, der sich während des Zweiten Weltkriegs eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht hat. Bei der Recherche werde ich von einem Recherchedienst aus Hamburg unterstützt, aber auch von einem Journalisten aus Kyev in der Ukraine. Ich habe ihn vor kurzem zu dem Projekt interviewt.

Weitere Informationen zu Otto Heidemann: https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/otto-heidemann/


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Ein Gedanke zu „Otto Heidemann: Mutmaßlicher Organisator eines Massenmords aus Neumünster“

  1. Hallo,
    Otto Heidemann war mit Klara Wolff verheiratet, hat eine Tochter Erika Amalia Augusta (* 9.08.1909 Flatow), die Otto Theodor Rathke (* 15.02.1909 Flatow) heiratete. Der war Gruppenleiter der NSDAP, arbeitete im Finanzamt in Flatow; und einen Sohn Hans Otto Hermann (* 23.03.1911 Flatow). Höchstwahrscheinlich starb seine Frau kurz darauf (oder wurden sie geschieden?) und im September 1912 hat Otto Heidemann zum zweiten Mal geheiratet mit näher nicht bekannten Johanna Marose, die außerhalb des Kreises Flatow stamnmte. Mit ihr hat er die Goldene Hochzeit im September 1962 in Neumünster gefeiert. Vermutlich Otto Heidemann * 24.12.1931, starb 15.06.2014 in Neumünster war sein Enkel.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Zdrenka

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