Otto Heidemann: Mutmaßlicher Organisator eines Massenmords aus Neumünster

Wald bei Bakaevka in der Nähe des Klosters Krasnogorsk. Сергій Криниця (Haidamac) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

“1943 war Otto Heidemann Gebietskommissar im Generalkommissariat Kiew und organisierte einen Massenmord an Menschen mit Behinderungen und Alten in Zolotonosha. Nach dem Zweiten Weltkrieg zieht er nach Neumünster und organisiert 1955 das sog. Nordmark-Treffen, ein Treffen von Altnazis.”

Otto Heidemann 1930 (Quelle: privat)

So beginnt das Intro eines Artikels der “Spurensuche Neumünster”, einem Geschichtsprojekt, dass ich jetzt seit Anfang letzten Jahres betreibe und über das wir hier schon einige Male berichtet haben. Seit Juli 2019 erforsche ich die Biographie eines Nazis, der sich während des Zweiten Weltkriegs eines Kriegsverbrechens schuldig gemacht hat. Bei der Recherche werde ich von einem Recherchedienst aus Hamburg unterstützt, aber auch von einem Journalisten aus Kyev in der Ukraine. Ich habe ihn vor kurzem zu dem Projekt interviewt.

Weitere Informationen zu Otto Heidemann: https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/otto-heidemann/


--

Support your local community radio! Mitarbeit beim Freien Radio mit Stimmrecht & Basis zum Mitsenden schafft eine Mitgliedschaft im Radioverein. Wer uns vor allem finanziell helfen will, kann einen Dauerauftrag einrichten oder wird Mitglied im Förderverein. Einmalige Spenden gegen eine Spendenquittung gehen auf das Vereinskonto (IBAN: DE19830654080004960963; BIC: GENODEF1SLR; VR-Bank Altenburger Land). Auch per Pay Pal. Danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.