griechenland

#LeaveNoOneBehind Solidaritätsprotest in Neumünster

Um auf die unhaltbare Lage der Geflüchteten in Griechenland und der Menschen ohne festen Wohnsitz aufmerksam zu machen, haben sich am Samstag, 11. April 2020, ein Dutzend junge Menschen auf dem Großflecken zusammen gefunden. Sie forderten die Stadt auf, die Jugendherbergen und Hotels für Menschen ohne festen Wohnsitz zu öffnen. Außerdem müsse jetzt dringend dafür gesorgt werden, dass die Menschen aus den Lagern in Griechenland endlich aufgenommen werden können, so wie es zahlreiche Organisationen und Unterstützer*innen der Kampagne #LeaveNoOneBehind fordern. Wir haben mit ihnen über die Forderungen gesprochen und unter welchen Auflagen durch die Corona-Pandemie der Protest in Neumünster stattfinden konnte.

Festung Europa – Keine Hilfe für Geflüchtete in Griechenland

Am Mittwoch vereinbarten die europäischen Innenminister weiter eine forcierte Abschottungspolitik für die Festung Europa, zur selben Zeit lehnten CDU, SPD und AFD gemeinsam im Bundestag die Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland ab. Während an der griechisch-türkischen Grenze Menschen mit Tränengas und Blendgranaten und wohl auch mit scharfer Munition beschossen werden und auf den griechischen Inseln Geflüchtete, Flüchtlingshelfer und Journalisten von einem organisierten faschistischen Mob angegriffen werden. Für das Infomagazin telefonierte Sönke Jahn mit Martin Link vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein über die Situation der Flüchtenden in Griechenland, über die derzeitige Eskalation an der Grenze zur Türkei und über die Chancen, Geflüchtete doch noch aus den desolaten griechischen Flüchtlingslagern evakuieren zu können.

Infomagazin vom 15. März 2018

Themen: Open Stage – Neues Angebot für die lokale Musikszene | Krieg in Syrien – Studiogast Autorin Karin Leukefeld | Flüchtlinge in Griechenland – Interview mit Journalistin Marianna Karakoulaki