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NGG

FLECKENHÖRER vom 16.02.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 16. Februar 2026! Aktuell gibt es Zoff in mehreren linken Gruppen und Bündnissen und das wäre nichts Neues, über das ich berichte, aber hinzugekommen ist seit November 2025 ein Streit zwischen den Organisator*innen des CSDs in Neumünster und den Aktivist*innen, die sich am CSD beteiligt haben. Der eher konservative Verein Buntes Tischchen Neumünster e. V. wehrt sich nun gegen „kursierende Gerüchte und nachweislich falsche Behauptungen, die seinem Ruf schaden“. Diese seien aus persönlichen Konflikten im Zusammenhang mit dem vergangenen CSD in Neumünster entstanden und würden inzwischen in Chatgruppen und Gesprächen weiterverbreitet, heißt es. Als Mensch, der gut innerhalb von Neumünster vernetzt ist, weiß ich um eine Gruppe, die aus fast zwanzig Personen besteht, die alle Kritik am Bunten Tischchen üben und dies auch nach der in Deutschland herrschenden Meinungsfreiheit in privaten Chatgruppen tun dürfen. Diese Menschen schaffen derzeit einen Safeplace für die Queer-Community, ohne als Gruppierung außerhalb der demokratischen Mitte – von links – abgewertet und abgelehnt zu werden. Dabei wird weder konfrontativ aufgetreten noch werden demokratische Strukturen delegitimiert. Sollte sich diese noch junge Gruppe etablieren, wäre ein CSD, der zu politischen Ursprüngen des CSD zurückkehrt, ein sog. Radical Pride denkbar, der sich von dem bestehenden CSD in Neumünster abgrenzt. Bei diesem Radical Pride würde die wohl mit handfesten Aussagen belegbare queerfeindlichste Partei Deutschlands definitiv ausgeschlossen sein.

Der Fleckenhörer wird sich diese Entwicklung anschauen und darüber berichten.

Das sind unsere Themen heute:
+++ Biotop statt Neubauten in NMS-Wittorf: Hochwasserrisiken und Artenschutz stoppen Wohnprojekt von Investor Mayer
+++ 12.800 Menschen in Neumünster arbeiten in Teilzeit – Oft bremsen Defizite bei Kitas und Pflege Vollzeitjobs
+++ Workshop zum Umgang mit Rechtsextremismus in Lübeck

Musik:
Deutsche Laichen (Berlin)
Guts Pie Earshot (Berlin)
Post Regiment (Polen)
Under the Gun (UK)

FLECKENHÖRER vom 26.01.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 26. Januar 2026! Am Samstag versammelten sich mehr als tausend Menschen in Kiel, um gegen die Angriffe der syrischen Übergangsregierung auf Rojava zu demonstrieren. Das autonome kurdische Gebiet beinhaltet drei nicht aneinandergrenzende Provinzen entlang der türkischen und irakischen Grenze. Die Demonstrierenden folgten eigenen Angaben zufolge dem Aufruf der Demokratischen Selbstverwaltung von Rojava, „die Revolution zu verteidigen und die Bevölkerung vor einem Massaker zu schützen“. Momentan ist überall viel Wut auf den Straßen. Die Menschen forderten Europa und die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Augen vor den aktuellen Geschehnissen in Rojava nicht zu verschließen. Die Unterstützung westlicher Staaten für den selbsternannten Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa sei eine fatale Entwicklung für den gesamten Nahen Osten und würde „die Gräben zwischen den Völkern“ nur weiter vertiefen. Insbesondere in der Freilassung tausender IS-Gefangener und deren Angehöriger sieht man eine enorme Sicherheitsgefahr für die gesamte Welt. Viele aus Rojava stammende Kurd:innen, die sich an dem Protest beteiligten, bangen um ihre Angehörigen, die nach wie vor in der Region leben. Der ehemalige Terrorist Al-Scharaa war erst letzte Woche bei Friedrich Merz zu Gast, der zu den Angriffen auf Rojava bislang schweigt. „Die Bundesregierung hofiert diesen Islamisten und schaut weg, wenn Armee und Milizen Massaker verüben – erst an den Alawiten, dann an den Drusen und jetzt an den Kurden“, heißt es wörtlich in einer Pressemitteilung der LINKEN dazu. Auch in den nächsten Wochen werden massive Demonstrationen von Internationalist*innen erwartet.

Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute:
+++ Damit Chefs in Neumünster keinen Bogen um 13,90 Euro pro Stunde machen: NGG Schleswig-Holstein Nord fordert mehr Zoll-Kontrollen beim Mindestlohn
+++ „Brückenleuchten“ in Bollingstedt: Muss es wieder einen Toten geben?
+++ Land fördert KI in der Pflege mit etwa 500.000 Euro
+++ Buchvorstellung in Lübeck: Götz Aly über den Nationalsozialismus

Musik:
The Guilt (SE)
Das Günther (Hannover)
Scowl (USA)

FLECKENHÖRER vom 05.01.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 5. Januar 2026 – Heavy New Year! Das Jahr beginnt wie das letzte aufgehört hat. Schlecht. Der faschistische Diktator aus den USA nimmt den nun ehemaligen kommunistischen Diktator aus Venezuela gefangen. Und auch wenn unter der Herrschaft Nicolás Maduros die demokratischen Institutionen stetig erodierten, Wahlen an Glaubwürdigkeit verloren, Gerichte ihre Unabhängigkeit einbüßten und politische Freiheiten eingeschränkt wurden, so ist der Angriff auf das Land ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht, der den Weg für eine gefährliche Logik ebnet, bei der jedes Land ein anderes angreifen könnte, um dessen Ressourcen zu beschlagnahmen oder seine Regierung zu wechseln. Diese Logik der Gewalt ist dieselbe, die Wladimir Putin zur Rechtfertigung der Invasion der Ukraine verwendet hat. Wer ist der nächste? Dänemark wegen Grönland? Kanada? Auch über Kanada hatte Trump Drogenmärchen verbreitet. Und gerade poppen neue Meldungen auf: Kolumbien, ihr seid die nächsten anscheinend.

Die Übernahme Venezuelas durch die US Oligarchen-Regierung und die angeschlossenen Öl-Firmen wird eines mit Sicherheit bringen: Sie beschleunigt langfristig die Erderhitzung. Sein Verhalten schädigt uns alle. Hände weg von Venezuela!

Themen im Fleckenhörer heute:
+++8.160 Mini-Jobber in Neumünster: Die meisten haben zum Jahreswechsel 47 Euro mehr im Portemonnaie
+++Räume vor Ort stärken: Tipps von Antifaschist*innen. Ein Vortrag vom Hacker-Kongress 39C3, der Mut macht
+++Diese Werke sind ab 1. Januar gemeinfrei. Mit Beginn des Jahres 2026 gehen viele Kunstwerke, Schriften und Musikstücke in die Public Domain über.

FLECKENHÖRER vom 25.08.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 25. August 2025! Auch wieder eine Urlaubsausgabe. Ich habe ein paar Perlen vom Resist to Exist Festival in Perleberg mitgebracht. Seit ein paar Jahren brodelt es in der Resist-Szene. Anlass war die Entscheidung einer Gruppe von Betroffenen, das Verhalten einer Person öffentlich zu benennen, die über Jahre hinweg durch Machtmissbrauch, Grenzverletzungen und Gewalt aufgefallen war. Konsequenz dieser Entscheidung bei der Resist-Orga: der Täter wurde aus der Orga geschmissen, aber der Umbruch z.B. durch Awareness-Arbeit wurde nicht in seiner Gänze umgesetzt. Von hier aus volle Solidarität für die Betroffenen! Ich habe beim diesjährigen Resist keine Vorfälle miterlebt und gesehen, wie sich alle unendlich für das Gelingen des Festivals eingesetzt haben. Einige Bands haben sich entschlossen nicht aufzutreten, andere haben bewusst den Weg gewählt, laut zu sein und gegen das Patriarchat aufzustehen. Der autoritäre Trend macht halt auch vor „der“ linken Szene und Bewegung nicht halt … Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass die antiautoritären bzw. emanzipatorischen Gruppen & Personen ziemlich losgelöst voneinander nebeneinanderher agieren. Soweit, so kacke. ABER: Das muss ja nicht so bleiben. Lasst euch gegenseitig mehr Sichtbarkeit und Wahrnehmung zu Teil werden und somit unseren Zusammenhalt als antiautoritäre Linke fördern und bestärken!

Unsere Themen heute im Fleckenhörer:
+++ Senken der Gastro-Steuer: Kein „Schnitzel-Rabatt“ in Neumünster zu erwarten
+++ WWF-Studie über die Mittelmeerregion Europas: Erderhitzung, Wasserverbrauch durch Tourismus, Landwirtschaft und Holzverbrauch verschärfen die Krise
+++ Widerstand in der Heimat: Lesung und Gespräch mit Max Czollek und Kelly Laubinger im Rahmen des Heimaten-Festivals

Musik:
Mutabor (Berlin)
Kulturrotze (Bitterfeld)
Antigen (Prag)

FLECKENHÖRER vom 11.08.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 11. August 2025! Heute ist der Fleckenhörer wie immer etwas vermischt. Ich bringe ein wenig Festivalstimmung vom Wutzrock am Eichbaumsee in Hamburg-Allermöhe mit, einem der ältesten nicht-kommerziellen Festivals Deutschlands – mit freiem Eintritt, klarer politischer Haltung und einem vielfältigen Programm aus Punk, Hip-Hop, Ska, Rock, Poetry Slam, Infoständen und großem Kinderfest. Wie es oft so ist, konnte ich viele der angebotenen Bands nicht sehen, aber vom Zelt aus hören. Absoluter Spaßfaktor an dem Wochenende. Worauf ich gut hätte verzichten können, ist das ##### ####### vom Zelt gegenüber, der meinte in eine Flasche pinkeln zu müssen. Punk hin oder her – seinen Pimmel auf einem Festival rauszuholen gehört sich einfach nicht. Es sei denn, es sind Aufkleber mit der Aufschrift „Du bist so 1 Pimmel“.

Ich wünsche euch heute einen schönen Tag des Weizens und damit meine ich nicht das schöne Kaltgetränk, das viele auch hier im Norden lieben. Nein, heute ist tatsächlich der Ehrentag für die Pflanzenarten der Süßgräser aus der Gattung Triticum, die wir gerne als Brot verspeisen. Und damit genug Vorgeplänkel.

Unsere Themen heute im Fleckenhörer:
+++ Interview von KAST e.V. mit der Kieler Band Denkedrans
+++ Gewerkschaft klagt „Büfett-Gier“ in Restaurants an: Auch in Neumünster landen Berge von Essen in der Tonne
+++ BUND Schleswig-Holstein meint: Olympia bringt mehr Schaden als Nutzen

Musik:
Trümmerratten (Hamburg)
Die Denkedrans (Kiel)
Tyna (Hamburg)
Imprison (Ukraine)

FLECKENHÖRER vom 21.07.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 21. Juli! Heute ist der Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende. Der erste Gedenktag wurde 1998 begangen. Das Motto des diesjährigen Gedenktags am 21. Juli lautet „Überdosierung und Drogentod können alle Menschen (be-)treffen“. Mit diesem Motto soll zum Ausdruck gebracht werden, dass ein einschneidendes Ereignis wie eine Überdosierung sowie der Tod durch Überdosierung oder durch Langzeitfolgen von HIV und Hepatitis, jeden und jede betreffen kann. Betroffen sind auch Eltern und Angehörige sowie Partner*innen, Mitarbeiter*innen im Hilfesystem. In Schleswig-Holstein gibt es leider nur Aktionen in Lübeck und Kiel an diesem Tag. Schaut auf die Webseite www.gedenktag21juli.de.

Langzeitfolgen haben auch Opfer sexuellen Missbrauchs. In den USA offenbart sich ein Skandal unvorstellbaren Ausmaßes, in dem der US-Präsident eine zentrale Rolle spielt. Trump und Epstein waren nicht nur reiche Widerlinge. Sie waren Teil eines organisierten, räuberischen Netzwerks von Pädophilen, die Modelwettbewerbe, private Abendessen und gefälschte Gelegenheiten nutzten, um Teenager-Mädchen auszubeuten. Sie veranstalteten gemeinsam private Abendessen, bei denen Models über Tische laufen mussten, damit Trump „seinen Kopf unter ihre Röcke stecken“ konnte. Vier mächtige Männer taten dies jahrzehntelang gemeinsam. Sie bauten ihren Ruf darauf auf, Mädchen im Teenageralter auszubeuten – und beschützten sich gegenseitig auf Schritt und Tritt. Nur einer ist noch am Leben. Und der ist Präsident.

Unsere Themen heute:
+++ Courage-Tag an der Gemeinschaftsschule Faldera
+++ Viele der 2.130 Unternehmen in Neumünster haben ein „Betriebsrats-Vakuum“
+++ ADFC bewertet Fahrradfreundlichkeit der Bahnhalte in Schleswig-Holstein: Viele Bahnhalte verbessern ihre Radabstellanlagen – Handlungs- und Entwicklungsbedarf bleibt

Musik:
Flaschenbecher (Dortmund)
Charly Hübner (Hamburg)
Hammer Down (Griechenland)
Nichts (Düsseldorf)

FLECKENHÖRER vom 30.06.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 30. Juni! Seit 2007 findet in Jamel (MeckPom) ein Open-Air Festival gegen Rechtsextremismus statt. Nun versuchen Gemeinde und der Landkreis dem Festival ökonomisch und rechtlich den Stecker zu ziehen. Jamel ist ein kleines Dorf mit weniger als 40 Bewohner:innen und gilt seit Anfang der 1990er-Jahre als Hochburg der rechtsextremen Szene. Seit Monaten wird vor Gericht um eine Gebührenrechnung gerungen: die Veranstalter:innen sollen dieses Jahr nämlich knapp 8.000 € bezahlen. In einem ersten Eilverfahren verloren sie im Mai vor dem Verwaltungsgericht Schwerin. Dann folgte die Ankündigung des Landkreises vermutlich ein Alkoholverbot zu verfügen und auch zwei Parkplätze, die in den Jahren zuvor genutzt werden durften, nicht mehr bereit zu stellen. In diesem Verfahren verloren die Veranstalter:innen vor 4 Tagen ebenfalls in einem Eilverfahren. Unverdrossen werben die Veranstalter:innen für das Festival, aber aktuell ist offen, ob es so wie bisher wird stattfinden können. Mittels Verwaltungsentscheidungen, missliebigen linken Events und Strukturen die ökonomische und rechtliche Basis zu entziehen hat Tradition in Deutschland und wird in den kommenden Jahren eher noch weiter zunehmen. Um so wichtiger erscheint es, sich mit aller Kraft gegen solche Praktiken zu verteidigen! Verteidigen muss man auch den CSD Neumünster am 5. Juli, der ebenfalls von rechter Seite bedroht wird. Der Christopher Street Day ist nicht bloß eine Feier, sondern eine bedeutsame Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit der LGBTQIA+ Gemeinschaft. In Zeiten, in denen Diskriminierung und Intoleranz noch immer Realität sind, ist es entscheidend, dass wir gemeinsam ein Zeichen für Gleichberechtigung und Akzeptanz setzen. Beginn des CSDs ist um 14 Uhr auf der Klosterinsel!

Unsere Themen heute:
+++ September ist endlich wieder Kunstflecken-Zeit! Heute startete der Vorverkauf. Wir hören ins Programm hinein!
+++ „Essen made in Neumünster“: Job-Perspektive in der Lebensmittelindustrie
+++ Neumünster: Maler streichen mehr Lohn ein
+++ CSD Neumünster/Tolzi

Musik:
Sexy Sushi (Frankreich)
Cowboy Hunters (Schottland)
Maid of Ace (England)
Sexpilz3Korn (Hamburg)

FLECKENHÖRER vom 26.05.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 26. Mai, dem Geburts- und Todestag von Semra Ertan, an die ich erinnern möchte. Am 24. Mai 1982 hat sich Semra Ertan an der Kreuzung Simon-von-Utrecht-Str. und Detlev-Bremer-Str. in Hamburg aus Protest gegen den zunehmenden Rassismus in Deutschland öffentlich verbrannt und verstarb zwei Tage später. Sie hatte zuvor dem NDR und dem ZDF gegenüber ein Statement abgegeben:

„Ich möchte, dass Ausländer nicht nur das Recht haben,
wie Menschen zu leben, sondern auch das Recht haben,
wie Menschen behandelt zu werden. Das ist alles.“

Sie hat dort auch ihren Entschluss zu diesem erschütternden Protest angekündigt.
In der Zeitung wird sie mit folgenden Worten zitiert:
„Ich will, dass die Menschen sich lieben und akzeptieren.
Und ich will, dass sie über meinen Tod nachdenken.“
Als Reaktion auf das dramatische Zeichen, dass Semra Ertan gesetzt hat, sprach der damalige bundesdeutsche Außenminister Genscher von einer “Verzweiflungstat, die Mahnung an jeden einzelnen von uns sein sollte“. Politische Folgen hatte das –wie immer- nicht. Semra Ertan ist heute nach 43 Jahren endlich in der Gesellschaft angekommen und zu einer wichtigen Stimme auch auf St. Pauli geworden. Semra Ertan steht für mehrere Generationen von migrantisierten und rassifizierten Menschen und Arbeiter:innen, als Vorreiterin im Kampf gegen Rassismus und rechte Gewalt. Ihre Gedichte sind vielfach ausgezeichnet. In ihren Gedichten hat Semra Ertan Worte gefunden, die vorherrschende Ungerechtigkeit auszudrücken. Der 2020 veröffentlichte Gedichtband „Mein Name ist Ausländer“ wurde vielfach ausgezeichnet. Ein Platz in Hamburg wird in diesem Jahr zum Semra-Ertan-Platz umbenannt, in ihrem ersten Wohnort Kiel gibt es bereits einen.

Unsere Themen heute:
+++ 16. Neumünsteraner Kultournacht – Gemälde, Skulpturen und Fotos zum Anschauen und Anhören
+++ Aktionsplan zur Entlastung der Strafjustiz und des Vollzugs im Landtag
+++ Bei einem Mindestlohn von 15 Euro hätte Neumünster laut Gewerkschaft NGG 6,5 Millionen Euro mehr Kaufkraft pro Jahr
+++ Stadt Neumünster Stolpersteinführung im Juni
+++ SPD Neumünster ruft zur Mahnwache am DB-Werk auf

Musik:
No Sugar (HH/Leipzig)
Uwaga! (deutsch-serbisch)
Black Aubergine (Baskenland)
Derrumbe (Berlin)
Aresi (Baskenland)

FLECKENHÖRER vom 21.04.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am Ostermontag 21. April 2025. Ich bin kein Katholik – oder religiös in irgendeinem Sinne des Wortes –, aber ich habe Papst Franziskus immerhin respektiert. Heute ist er gestorben – möge ihm die Erde leicht sein.

Schauen wir auf die USA. Auch da will man einen Neuanfang, aber der steht unter keinem guten Licht. Vielleicht kennt ihr das Bild von zwei schwarzen amerikanischen Soldaten mit spezieller Artilleriemunition für Hitler, auf der „Easter eggs for Hitler“ steht. Das Foto wurde am 10. März 1945 während der Schlacht bei Remagen aufgenommen. Bei den beiden Männern auf diesem Foto handelt es sich um den technischen Sergeant William E. Thomas und den Gefreiten Joseph Jackson. Im Zweiten Weltkrieg war das Aufbringen solcher Botschaften auf Artilleriegranaten eine Möglichkeit, mit der Artilleriesoldaten ihre Abneigung gegen den Feind humorvoll zum Ausdruck bringen konnten. Das Traurige an der Geschichte ist, dass diese beiden schwarzen Soldaten für ein Land kämpften, das sie diskriminierte. In den USA herrschte Rassentrennung zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. In den USA unter Trump werden gerade wieder die Basics dafür geschaffen. Begriffe, die sich auf ethnische Identität, Diskriminierung und soziale Ungleichheit beziehen, stehen auf der Liste der unerwünschten Wörter, die Donald Trump aus wissenschaftlichen Publikationen und offiziellen Dokumenten streichen ließ. Begriffe wie „BIPOC“ (Black, Indigenous, and People of Color), „racial justice“ (Gerechtigkeit für rassistisch Diskriminierte), „hispanic minority“ (hispanische Minderheit) oder „indigenous community“ (indigene Gemeinschaft) wurden entfernt oder zur Vermeidung empfohlen. Was dieser Lackaffe gerade alles zerstört, wird noch Generationen beschäftigen.

Unsere Themen heute:
+++ Keine Stadt den Nazis – gemeinsam und entschlossen gegen die rechten Aufmärsche in Flensburg, Bad Schwartau und Itzehoe!
+++ Frühaufsteher-Jobs: 350 Profis backen und verkaufen in Neumünster Brot und Brötchen
+++ 24. April: Ausstellungseröffnung von Ruth Unger und Rozalina Busel im Keramikkünstlerhaus

Musik:
Kochkraft durch KMA (NRW)
Acht Eimer Hühnerherzen (Berlin)
Haermorrhoids (Hamburg)

FLECKENHÖRER vom 03.03.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 3. März 2025. Am letzten Freitag hatte das Freie Radio seine ordentliche Mitgliederversammlung und im Zuge dessen einstimmig nach längerer Diskussion beschlossen, Facebook zu verlassen. Nach der Ankündigung von Mark Zuckerberg, Facebook für Desinformation und Verschwörungstheorien zu öffnen, hat sich die Plattform für uns erledigt. Sowieso haben Social Media gefährliche Risiken. Erwachsene, die täglich mehr als 2 Stunden in sozialen Medien verbringen, neigen laut Deutschem Ärzteblatt zu Angstzuständen, Depressionen und Schlafstörungen. Zusätzlich zum Suchtpotenzial kommt die Demokratiegefährdung. Durch fehlende Zensur werden journalistische Torwächter umgangen. Das bietet ein Rieseneinfallstor für Populist*innen, die den radikalen Diskurs, der dort herrscht, anheizen. Wie die Uni Klagenfurt herausgefunden hat, bringen Social Media sogar liberale Demokratien ins Wanken. Gut, dass wir uns so entschieden haben. Ich rufe alle Hörer*innen auf, es uns gleich zu tun und den größenwahnsinngen Techmilliardären den Mittelfinger zu zeigen. Natürlich dürft ihr auch Faschist*innen den Mittelfinger zeigen. Ich hoffe sehr, dass das gestern viele in Nordhastedt taten, als der österreichische Neonazi Martin Sellner im Gasthof Zum alten Bahnhof auftrat, der dem Vorsitzenden des AfD-Kreisverbands Dithmarschen gehört. Dithmarschen galt schon 1933 als Keimzelle des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Hier erreichte die NSDAP im Ort Hennstedt den Wert von 91% und damit das dritthöchste Ergebnis in ganz Deutschland.
Unsere Themen heute:

+++ Gewerkschaft NGG richtet einen Appell an die Chef-Etagen in Neumünster: „Bei Fieber fair bleiben“
+++ Vorstellung des Programms des Internationalen Frauentags in Neumünster
+++ Vorstellung des Projekts „Figura Musika“, ein Kooperationsprojekt der Musikschule Neumünster mit der FigurenZauberei Großharrie

Musik:
GRLwood (USA)
Noir Boy George (Frankreich)
Ponys auf Pump (Berlin)
Lonzo (Hamburg)

FLECKENHÖRER vom 17.02.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 17. Februar 2025. Momentan haben wir echt viele Osteuropäer in der Stadt. Manch einer mag sich fragen, ob all diese Osteuropäer hier auch alle bleiben wollen. Nein, der Fleckenhörer macht beim Rechtsruck nicht mit. Wovon ich spreche, sind Winterkrähen. Sie kommen gerade in großen Saatkrähenschwärmen zu uns, die sich in der Morgen- und Abenddämmerung in der Innenstadt von Neumünster sammeln. Aber keine Sorge, diese „Verstärkung“ aus Nord- und Osteuropa der hier lebenden Artgenossen fliegt bald wieder zurück. In den kommenden Wochen treten die Winterkrähen ihren Heimzug in die Brutgebiete an. Mit dem Beginn der Brutzeit bei uns enden dann auch die „Versammlungen“ der Saatkrähen in der Dämmerung.

Große Versammlungen sind jetzt eine Woche für der Wahl wohl nicht mehr zu erwarten. Die viel gepriesenen Kundgebungen gegen Rechts sind das Feigenblatt der bürgerlichen Mitte, dass jetzt doch etwas gegen Rechts getan wurde. Bei der Wahl am Sonntag wird dann wieder fleißig das Kreuz bei Parteien gesetzt, die beim Abschiebezirkus mitmachen oder sich darin noch übertreffen wollen. Aber was ist die Wahl? Nicht wählen gehen? Nein, damit hilft man den noch rechteren Parteien. Nichtwählen und Stimmzettel-ungültig-machen fördern die soziale und politische Ungleichheit. Außerdem trägt man dazu bei, das Quorum zum Erreichen der Fünfprozenthürde abzusenken und verhilft Wildwest-Parteien wie dem BSW möglicherweise zum Einzug in den Bundestag. Noch 6 Tage, dann wissen wir mehr. Geht wählen, Leute!

Unsere Themen heute:
+++ Neueröffnung der Aktion Jugendzentrum Neumünster in der Anscharstraße
+++ NGG fordert Gratis-Mittagessen in Kitas und Schulen: Chance auf warmes Essen zum Null-Tarif für alle 13.700 Kinder und Jugendlichen in Neumünster
+++ Wahlkampf-Endspurt in Neumünster: Wer von den Bundestagskandidaten sorgt für mehr Wohnungsbau?

+++ Buchtipp aus dem Unrast-Verlag

Musik:
Tom Robinson Band (UK)

Quiet Girl (Lübeck)
The Girobabies (UK)
Giorno Di Paga (Italien)

FLECKENHÖRER vom 03.02.2025

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 3. Februar 2025. Ich will zu Beginn noch einmal etwas zum Konzept dieser Sendung sagen, weil die CDU Neumünster kürzlich meinte, die Sendung kritisieren zu müssen: Der kurze Abschnitt vor den eigentlichen Themen ist eine Glosse, in der ich mich pointiert zu aktuellen Themen äußere. Dann folgt ein Nachrichtenteil. Das können kurze Pressemitteilungen oder auch aktuelle Geschehnisse sein. Für die Übernahme von Pressematerial existieren keine expliziten rechtlichen Regeln. Im Pressekodex wurde aber festgelegt, dass Pressemitteilungen, die ohne Bearbeitung durch eine Redaktion veröffentlicht werden, als solche gekennzeichnet werden müssen. Was ich in jedem Fall tue, ist die Pressemitteilung auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen. Im Fall des Flüchtlingsrats SH, der mit seiner Mitteilung gegen die CDU protestierte, war dies geschehen.

Rund 15.000 Menschen haben nach einer Schätzung verschiedener Organisationen gestern in Kiel gegen Rechtsextremismus und eine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD demonstriert. Die Organisatoren kritisierten, CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz dürfe seine Pläne zur Migrationspolitik nicht mit den Stimmen der AfD umsetzen. Es sei schockierend, dass eine konservativ-rechtsextreme Zusammenarbeit in Deutschland möglich sein könne. „Wir sind die Brandmauer!“, hieß es in den Gesängen von den Demonstrierenden, aber auch „Ganz Kiel hasst die CDU“. Hauptangriffsgegner war aber naturgemäß die AfD. Im Bundestag hatte Merz AfD-Stimmen in Kauf genommen, um bei einem Antrag und einem Gesetzentwurf zur Migration Mehrheiten zu erreichen. Eine Zusammenarbeit einer von ihm geführten Bundesregierung mit der AfD schließt CDU-Chef Merz aber kategorisch aus – noch, muss man dazu sagen. Wie heißt es doch so schön: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Was ich bei Merz aber noch schlimmer finde, ist, dass er es aus Überzeugung tut. Ein noch gefährlicherer Freund der Wahrheit als die Lüge.

Unsere Themen heute:
– Kundgebung „Zeigen, was wichtig ist“
– Die Gewerkschaft NGG sagt: Fleischproduktion ist ‚Knochenjob‘ – und fordert deshalb einen Mindestlohn von 14,50 Euro pro Stunde
– Adrien Brody in seiner besten Rolle als „Der Brutalist“. Der Film kam am 30. Januar in die deutschen Kinos. Wir gucken mal, worum es da geht.
– Veranstaltungstipp Repair Café

Musik:
Les Testarudes (Spanien)
Günther Harms (Hilpoltstein)
Revenja (Spanien)
Pisse (Hoyerswerda)

FLECKENHÖRER vom 16.12.2024

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 16. Dezember 2024. Der Samstagabend stand dieses Mal ganz im Zeichen des AJZ. Das Autonome Jugendzentrum an der Friedrichstraße öffnete zum letzten Mal seine Türen und alle, alle, wirklich alle kamen. Leute, die wahrscheinlich 1972 bereits am Tresen lümmelten und Leute, die das AJZ vielleicht aus den 90er Jahren gut kennen. Fünf Punkbands mit Neumünsteraner Ursprüngen gaben sich das Mikro in die Hand, wobei eine Band das Konzert sogar als Abschiedskonzert nutzte. Die Band Schaisze verkaufte an dem Abend ihr letztes Album „endlich h​ö​rt die schaisze mal auf“ in Form von Tapes, die auf 22 Stück limitiert waren und die es nur am 14. Dezember im AJZ Neumünster zu kaufen gab.

In der AJZ gibt es sie noch, die guten alte Zeiten. Bier 1,90 €, Eintrittsempfehlung am Eingang: 5 € als Spende deklariert, wohlgemerkt für 5 Konzerte.

In der Politik wird gekauft, was das Zeug hält, damit man gut Friend ist mit den Unternehmen und den Superreichen. Keine Partei hat in diesem Jahr so viele Zuwendungen über 35.000 Euro bekommen wie das BSW. Die Summe der Großspenden liegt rund 40 Prozent über jener der CDU. Insgesamt über 5 Millionen Euro Spenden erhielt die durch und durch undemokratisch aufgebaute Organisation BSW. Man sollte sie besser Sekte nennen. „Dieser Politikerkauf durch zahlungskräftige Interessengruppen und Superreiche muss verboten werden.“ sagte Sahra Wagenknecht am 24. August 2021. Achja. Politiker. Ich bin ihre despektierliche Sicht auf große Teile der Bevölkerung leid. Ich bin ihre Vereinfachung und ihre Lügen leid. Ich bin es leid, Menschen zu sehen, die sich größtenteils um sich selbst drehen.

Unsere Themen heute:
+++ „Weihnachtsgeld-Check“ sollten auch Azubis und Mini-Jobber in Neumünster machen
+++ Northvolt: BUND SH kritisiert Geldverschwendung zu Lasten der Natur und der Steuerzahler
+++ Gelbe Hand: IG BAU sucht kreative Ideen gegen Rechts
+++ Film „ANTIFA – Schulter an Schulter. Wo der Staat versagte“

Musik:
Schaisze (Neumünster)
Atonal (Freiberg)
Assel Terror (Lunzenau)
Detlef (Köln)

FLECKENKIEKER

FLECKENHÖRER vom 30.09.2024

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 30. September 2024! Zum International Translation Day könnte ich euch heute als Diplom-Übersetzer etwas über die Notwendigkeit des Übersetzens erzählen, aber das erspare ich euch. Inzwischen hat die KI und maschinelle Übersetzung in vielen Unternehmen Einzug gehalten und sogar bei Geschäftsabschlüssen durch Verträge wird sich schon auf Google Übersetzer verlassen. Die Folgen der digitalen Konkurrenz werfen drohende Schatten auf die Existenz der hauptberuflichen Übersetzer*innen. Ich feiere den tollen Internationalen Tag des Übersetzens deshalb eher nicht heute.

In Berlin wird es am Tag der Deutschen Einheit auch keine große Feier geben, stattdessen wird die Initiative „Nie wieder Krieg!“ die Friedensbewegung wahrscheinlich wieder einmal für Putin-Propaganda instrumentalisieren. Die Betroffenen der russischen Bombardements in der Ukraine kommen in dem Friedensaufruf nicht vor. Der Landesverband Berlin-Brandenburg der altehrwürdigen Friedensgesellschaft DFG-VK schlägt deshalb öffentlich Alarm und will mit Leichensäcken, Tod-Kostümen und Graffiti vor der Russischen Botschaft gegen die angebliche Friedens-Demo am 3.10. mit Sarah Wagenknecht, Ralf Stegner und Peter Gauweiler protestieren. Toni Schmitz, Sprecherin der DFG-VK Berlin-Brandenburg. „Wir stellen klar: „Die russische Regierung führt in der Ukraine immer noch einen mörderischen und verbrecherischen Angriffskrieg!“

Wer einen ernstgemeinten Friedensaufruf unterstützen will, sollte deshalb am 3. Oktober zur Russischen Botschaft in Berlin fahren.

Unsere Themen heute:
+++ Seminar „Steinerne Zeugen“: Ein wegweisendes Projekt zur Sichtbarmachung jüdischer Friedhöfe ist jetzt in Kiel gestartet
+++ Anti-LNG-Aktionswochen in Brunsbüttel und Pro-LNG-Beschlüsse des Landes Schleswig-Holstein
+++ Neumünster soll stärker auf „Eltern-Jobs“ setzen – Kein Abhetzen mehr zwischen Kita und Arbeitsplatz

Musik:
Daufødt (Norwegen)
Deaf Devils (Spanien)
Anti Todo (Kolumbien)

FLECKENKIEKER

FLECKENHÖRER vom 29.07.2024

Moin zum Fleckenhörer am 29. Juli 2024. Derzeit leben weltweit nur noch 5500 Tiger. Mit dem heutigen Aktionstag – dem Internationalen Tag des Tigers – soll seit 2011 jedes Jahr daran erinnert werden, dass diese Tiere und ihr Lebensraum immer stärker schutzbedürftig sind. Vor der Einführung des Aktionstages vor circa 13 Jahren waren es noch etwa 2000 Tiere weniger. Es kann also getrost gesagt werden, Aktionstage bringen etwas und wer dem Tiger helfen will, guckt sich nach Hilfsmöglichkeiten um. Macht Euch schlau, wie Ihr sinnvoll helfen könnt. Spendet zum Beispiel etwas, wenn Ihr ein bisschen Geld über habt.
Wie ein Tiger kämpfen, das muss momentan auch die radikale Linke. Neben der Bedrohung durch Rechte im Parlament und auf der Straße sowie der immer währenden Anfeindung durch die sogenannte Mitte der Gesellschaft kommt noch die Zerissenheit dazu. Die radikale Linke ist gespalten. Hauptsächlich, so scheint es, in radikal Antideutsch und in radikal Antiimperialistisch. Man könnte meinen, mit radikalen Meinungen können radikale Linke umgehen, aber nein. Netanjahus Regierung ist nicht Israel. Die Hamas ist nicht Palästina. Solidarität mit Jüdinnen:Juden ist nicht rassistisch. Solidarität mit Palästinenser*innen ist nicht antisemitisch. Solidarität muss und darf nicht einseitig sein.

Wie ein Tiger kämpfen sollte Mensch auch dagegen, dass Arme gegen Ärmere ausgespielt werden! Nicht wenige der reichsten Deutschen sorgen jedes Jahr durch Steuerflucht für einen Schaden von rund 100 Mrd. € pro Jahr und sie sind es, die ihr Vermögen in den Jahren der Krisen immer weiter vergrößern konnten, während die Mehrheitsbevölkerung den größten Reallohnverlust der Nachkriegsgeschichte und Geflüchtete ein Leben unterhalb des Existenzminimums hinnehmen müssen. Unlängst beschloss die Bundesregierung, geführt durch den selbsternannten Respektkanzler, die Einführung der sogenannten Bezahlkarte für Geflüchtete. Das bisherige Konzept macht es möglich, dass Geflüchtete umfangreich überwacht und kontrolliert werden können. Das bezieht sich auf ihren Standort, sowie die Waren, die sie im Supermarkt erwerben können. Gestern gab es in Kiel eine gemeinsame Demonstration eines breiten Bündnisses gegen die Einführung der Bezahlkarte in Schleswig-Holstein. Achtet auf weitere Demotermine.

Unsere Themen heute:
+++ Reichlich Azubi-Chancen in Neumünster: 384 Ausbildungsplätze warten auf Jugendliche. NGG Schleswig-Holstein Nord startet Lockruf zur Ausbildung
+++ Hitzewelle in Marokko mit vielen Toten. Wir berichten darüber, was getan werden kann.
+++ Neue Gastkünstlerinnen des Ceramic Artist Exchange – Eloisa Gobbo und Karine Guillermin im Keramikkünstlerhaus
+++ Boule im Osterhofpark

Musik:
Tiger Army (USA)
Rumkicks (KOR)
Wick Bambix (NL)
Psh Psh (YV)

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