Einweihung des Anni-Wadle-Wegs in Kiel

Dr. Heiner Wadle, Sohn von Anni Wadle. (c) Ulf Stephan, r-mediabase.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anni Wadle war eine Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Ihren Mut musste sie mit KZ-Haft und Misshandlungen bezahlen. Sie war Kommunistin und Antifaschistin und starb 2002 in Neumünster. Nun hat die Stadt Kiel eine Straße nach ihr benannt. Der Anni-Wadle-Weg gleich neben dem neuen Bad an der Hörn soll an sie erinnern. Rubi war mit dabei und hat uns einige Eindrücke mitgebracht.

 

 

 

 

Kiel hat nun einen Anni-Wadle-Weg. Jetzt fehlt nur noch ein solcher Straßenname auch in Neumünster. In Einfeld war ihr langjähriger Wohnort. Im Februar 2017 wurde in der Ratsversammlung Neumünster beantragt, den Agnes-Miegel-Weg nach Anni Wadle zu benennen. Die ostpreußische Dichterin Agnes Miegel sympathisierte offen mit den Nationalsozialisten und hat sich davon auch später nicht distanziert. Bisher gibt es dazu keine Entscheidung. Im November soll die „Kommission zur Prüfung der Umbenennung von Straßen“ ihre Arbeit aufnehmen. Gemäß eines SPD-Änderungsantrags, der mehrheitlich verabschiedet worden ist, sollen alle Straßennamen auf den Prüfstand. Auf Nachfrage hat die Stadt die Fraktionen letzte Woche eingeladen, um über den Stand der Dinge zu berichten. Mit Professor Uwe Danker aus Flensburg wurde nun ein Gutachter für die Kommission bestellt.

Aus dem Flyer zur Ausstellung „Frauen in der Geschichte Neumünsters“

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