Aus Großapotheke wird nichts

Werkshallen im Haart 224 by Wusel007 (CC BY-SA 3.0)

Schenkt man den Presseberichten Glauben, kämpft Apotheker Lars Peter Wall aus Neumünster seit 15 Jahren für die Eröffnung einer Großapotheke im Störpark Neumünster, einem Einkaufszentrum im Haart im Bereich der Kösterschen Fabrik, obwohl es rund um den Störpark drei stadteilversorgende Apotheken üblicher Größe gibt, die mit Verkaufsräumen von ca. 25 bis  40 qm Verkaufsfläche ausgestattet sind. Das ist die Ring Apotheke am Haart, die Vita Apotheke am Ruthenberger Markt und die Gadeland Apotheke in der Segeberger Straße. Der Apotheker Wall wollte zusätzlich zu diesen Apotheken in einem rund 650 Quadratmeter großen Gebäude neben dem Aldi-Markt eine kombinierte Filial- und Versandapotheke mit Lager errichten. Gegen diesen Plan brachten die bestehenden Apotheker*innen mithilfe eines Anwalts Einwendungen vor, die sie mit der Schwächung des Stadtteils mit einer neuen Apotheke, dem Verdrängungswettbewerb und der Verlagerung von Standorten der Ärzte begründeten. So gut, dass der Antrag des Apothekers Wall im Stadtteilbeirat Ruthenberg zurückgewiesen wurde.

Wir beleuchten hier nicht, was durch die gerade erfolgte Abweisung der Klage der Emil-Köster GmbH gegen die Stadt Neumünster vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig alles nicht gebaut werden kann, sondern eher, was alles bereits auf dem Gelände der ehemaligen Lederfabrik Emil Köster gebaut und dadurch vernichtet wurde.

 

 


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