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Die Schmökerstunde vom November 2024: „Hotel Paraiso“ von Arezu Weitholz: jetzt in der Audiothek

Jeden 1.Dienstag im Monat stellen Sabine und Manfred ein gemeinsam gelesenes Buch vor. Im November 2024 hatte die Schmökerstunde ein besonderes Format; sie ist nicht nur 90 Minuten lang, es ist auch nicht eine Besprechung von Sabine und Manfred, die das das Buch mit viel Freude gelesen haben.

Am 01.10. haben sie die Lesung in der Stadtbücherei von Arezu Weitholz:„Hotel Paraiso“ aufgezeichnet. Sie lassen die Autorin Arezu Weitholz ihr Buch selber vorstellen.

Die Musik stammt von der Playliste die Arezu Weitholz zu diesem Buch zusammengestellt hat. Zu finden auch auf ihrer Webseite.

Auszug aus dem Klappentext zu „Hotel Paraiso“:Eines Tages bleibt Frieda beim Synchronsprechen im Studio die Stimme weg, die Worte haften nicht mehr. Jonas, ihr Freund, vermittelt ihr die Möglichkeit, an der portugiesischen Algarve ein Hotel zu hüten, das über den Jahreswechsel schließt. Allein mit Hotelhund Otto, dem Hausmeister und Handwerkern hat Frieda nicht viel zu tun: Strandspaziergänge, Einkaufen, Kochen, Schauen. Sie lüftet Zimmer und ihre Gedanken. Das Hotel Paraíso ruft bei ihr Erinnerungen an einen anderen Ort wach, an dem sie sich wohlfühlte, aber nicht bleiben konnte: die Tankstelle in einem niedersächsischen Dorf, wo sie aufwuchs, bis sie irgendwann erfuhr, warum sie trotzdem nicht dazugehörte. Und während Frieda in Portugal darauf wartet, dass Jonas nachkommt, wird eine Frage immer drängender: Kann das Dazwischen ein Zuhause sein?

Schmökerstunde vom Januar 2025: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“ von Saša Stanišić jetzt in der Audiothek

Jeden 1.Dienstag im Monat stellen Sabine und Manfred ein gemeinsam gelesenes Buch vor. Im Januar 2025 hat die Schmökerstunde ein besonderes Format; es ist  keine Besprechung von Sabine und Manfred, die das Buch mit viel Freude gelesen haben. Am 28. Nov. 2024 haben sie die Lesung in der Stadtbücherei von Saša Stanišić: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“ aufgezeichnet.

Die Schmökerstunde vom Dezember 2024 „Ein Garten über der Elbe“ von Marion Lagoda jetzt in der Audiothek

Hamburg, 1913: Als Hedda ihre Stelle als Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg antritt, hat sie es nicht leicht. Auf dem parkähnlichen Anwesen oberhalb der Elbe ist sie die erste Frau auf diesem Posten und wird von den ausschließlich männlichen Kollegen entsprechend kritisch beäugt. Auch körperlich wird ihr viel abverlangt, denn das Anwesen über der Elbe ist riesig, und der Erste Weltkrieg fordert ihr gärtnerisches Können noch einmal besonders heraus. Trotzdem gelingt es Hedda, hier ihren gärtnerischen Traum zu verwirklichen – bis hin zum Amphitheater im römischen Stil, das zum Mittelpunkt prachtvoller Feste und Theateraufführungen wird. Doch als sich in den 1930er Jahren die Zeiten verdüstern, geraten sowohl Hedda, die jüdische Vorfahren hat, als auch die Familie Clarenburg immer mehr in Bedrängnis.

Der Autorin ist es gelungen viele gesellschaftlich politische Themen mit dem Werden des Gartens aufzugreifen. Die Emanzipation, die Kinderlosigkeit, Affären, eine Gesellschaft ohne Männer,weil diese im Krieg sind, die Not der 20iger Jahre, das Erstarken der Nationalsozialisten, die Juden in Deutschland, der Generationskonflikt.

Schmökerstunde am 7. Januar um 19 Uhr: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“ von Saša Stanišić

Jeden 1.Dienstag im Monat stellen Sabine und Manfred ein gemeinsam gelesenes Buch vor. Heute am 7. Januar hat die Schmökerstunde ein besonderes Format; sie ist nicht nur 90 Minuten lang, es ist auch nicht eine Besprechung von Sabine und Manfred, die das Buch mit viel Freude gelesen haben. Am 28. Nov. 2024 haben sie die Lesung in der Stadtbücherei von Saša Stanišić: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“ aufgezeichnet.

Zwölf Erzählungen über Lebenswege, die vielleicht durch die Erwartung anderer, aus Feigheit, aus Zögerlichkeit, aus der Hoffnung, etwas Besseres käme noch vorbei, verpasst wurden. Oder sollte es doch möglich sein, die richtige Entscheidung zu treffen, auf den Zug ins Abenteuer aufzuspringen? Es gibt Wiederbegegnungen mit dem alten Freund Mo aus „Fallensteller“, mit Georg Horvath, der im Memory-Spiel endlich mal gegen seinen Sohn gewinnen möchte. Herausragend sind die Protagonistinnen Dilek, die nach einem Gastarbeiterleben in Wien nicht mit ihrem Mann zurück in die Türkei zieht, sowie die Witwe Gisel, die sich nach vier Jahren Einsamkeit nach dem Tod ihres Mannes allmählich öffnet für neue Begegnungen. Temporeich, mit ironischen Brechungen und voller Tragikomik erzählt der Autor davon, wie geringfügige Entscheidungen Lebenswege lenken können, die aber auch ganz anders hätten verlaufen können.

Die Schmökerstunde am 5. November um 19Uhr : „Hotel Paraiso“ von Arezu Weitholz

Jeden 1.Dienstag im Monat stellen Sabine und Manfred ein gemeinsam gelesenes Buch vor. Heute am 5.November hat die Schmökerstunde ein besonderes Format; sie ist nicht nur 90 Minuten lang,es ist auch nicht eine Besprechung von Sabine und Manfred, die das das Buch mit viel Freude gelesen haben.
Auszug aus dem Klappentext zu „Hotel Paraiso“:Eines Tages bleibt Frieda beim Synchronsprechen im Studio die Stimme weg, die Worte haften nicht mehr. Jonas, ihr Freund, vermittelt ihr die Möglichkeit, an der portugiesischen Algarve ein Hotel zu hüten, das über den Jahreswechsel schließt. Allein mit Hotelhund Otto, dem Hausmeister und Handwerkern hat Frieda nicht viel zu tun: Strandspaziergänge, Einkaufen, Kochen, Schauen. Sie lüftet Zimmer und ihre Gedanken. Das Hotel Paraíso ruft bei ihr Erinnerungen an einen anderen Ort wach, an dem sie sich wohlfühlte, aber nicht bleiben konnte: die Tankstelle in einem niedersächsischen Dorf, wo sie aufwuchs, bis sie irgendwann erfuhr, warum sie trotzdem nicht dazugehörte. Und während Frieda in Portugal darauf wartet, dass Jonas nachkommt, wird eine Frage immer drängender: Kann das Dazwischen ein Zuhause sein?

Die Oktober Schmökerstunde „Der Bademeister ohne Himmel“ von Petra Pellini: jetzt in der Audiothek

Um was geht es in dem Buch: Es geht um ein Thema, mit dem sich Petra Pellini hervorragend auskennt: Sie erzählt in „Der Bademeister ohne Himmel“ von einem an Demenz erkrankten Menschen.

Linda ist fünfzehn und würde am liebsten vor ein Auto laufen. Doch noch halten zwei Menschen sie davon ab: ihr einziger Freund Kevin, der daran verzweifelt, dass die Welt am Abgrund steht. Und Hubert, sechsundachtzig Jahre alt, ein Bademeister im Ruhestand, der seine Wohnung kaum mehr verlässt, Karotten toastet und auf seine Frau wartet, die vor sieben Jahren verstorben ist. Dreimal wöchentlich verbringt Linda den Nachmittag mit Hubert, um die polnische Pflegerin Ewa zu entlasten, die mit durchaus eigenwilligen Mitteln ihren Beruf ausübt. Der Alltag gelingt mal mehr, meist weniger. Mit Feingefühl und Humor begegnet Linda Huberts fortschreitender Demenz und versucht, die Erinnerungen des alten Bademeisters wachzuhalten – an die Sommer im Strandbad oder die Liebe zu seiner Frau Rosalie. Bis das Schicksal Lindas Pläne durchkreuzt …

Schmökerstunde August, „Nordstern“ von Karsten Blaas jetzt in der Audiothek

Zum Inhalt des Buches: 14 Tage und 40 Jahre im Leben des Martin Hansen Kiel, Provinzhauptstadt, 1980 noch mit Kriegsnarben übersät und dennoch stolz proletarisch. Martin Hansen interessiert das alles aber nicht, er, Azubi des Nahverkehrsanbieters, will nach einem durchzechten Abend lediglich noch ein Bier. Und er will es wirklich – und findet sich dann plötzlich im Jahr 2020 wieder! Ein bizarrer Traum, denkt er. Hofft er.
Ein bizarrer Typ denken derweil die anderen, denen Hansen begegnet – vor allem die Kellnerin Sophia, Ökotrophologie-Studentin, die sich seiner mehr zufällig als gewollt annimmt. Natürlich glaubt sie seiner Geschichte nicht – und gerät dann aber selbst in den Strudel der Zeit. Schockiert, aber anders als Hansen tatkräftig … Das verändert alles. Karsten Blaas’ Zeitreise ist eine urkomische Erzählung, eine Hommage an die 1980er-Jahre, eine kritisch-humorvolle Biografie der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts und vor allem ein Schelmenroman in bester Tradition.

Die Schmökerstunde am 6. August um 19 Uhr „Nordstern“ von Karsten Blaas

Jeden 1.Dienstag im Monat unterhalten sich, Sabine und Manfred über ein gemeinsam gelesenes Buch. Heute unterhalten sie sich mit dem Autor Karsten Blaas über sein Buch:„Nordstern“. Auch einige Leseauszüge des Autors werden zu hören sein. Das Gespräch wurde im Juli im Funkhaus aufgezeichnet.

Zum Inhalt des Buches:14 Tage und 40 Jahre im Leben des Martin Hansen Kiel, Provinzhauptstadt, 1980 noch mit Kriegsnarben übersät und dennoch stolz proletarisch. Martin Hansen interessiert das alles aber nicht, er, Azubi des Nahverkehrsanbieters, will nach einem durchzechten Abend lediglich noch ein Bier. Und er will es wirklich – und findet sich dann plötzlich im Jahr 2020 wieder! Ein bizarrer Traum, denkt er. Hofft er.

Die Schmökerstunde am 2. Juli um 19 Uhr „Hast du uns endlich gefunden“ von Edgar Selge

Eine Wiederholungssendung aus dem Jahr 2022
Dieses Buch ist jetzt als Taschenbuch erschienen. Ein Grund mehr, dieses Buch noch einmal vorzustellen.
Ein Zwölfjähriger erzählt seine Geschichte zwischen Gefängnismauer und klassischer Musik. Eine Kindheit um 1960, in einer Stadt, nicht groß, nicht klein. Ein bürgerlicher Haushalt, in dem viel Musik gemacht wird. Der Vater ist Gefängnisdirektor. Der Krieg ist noch nicht lange her, und die Eltern versuchen, durch Hingabe an klassische Musik und Literatur nachzuholen, was sie ihre verlorenen Jahre nennen.

Die Schmökerstunde am 04. Juni um 19 Uhr mit dem Roman von Julie Heiland: „Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt“ und Barbara Leciejewski: „Für immer dein August“

Jeden 1.Dienstag im Monat unterhalten sich, Sabine und Manfred über ein gemeinsam gelesenes Buch. Heute haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht…die Anregung kam vom vom Audio Service in Leipzig.
Manfred und Sabine stellen euch je einen Roman vor, und werden die vom Audio Service zugeschickten Dateien verwenden, mit einem Interview der jeweiligen Autorin.
Sabine stellt euch Julie Heiland, mit ihrem Titel: Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt vor.
Manfred stellt euch Barbara Leciejewski:„Für immer deine August“, vor.

Die Schmökerstunde „Marschlande“ von Jarka Kubsova am 7. Mai um 19 Uhr

Jeden 1.Dienstag im Monat unterhalten sich Sabine und Manfred über ein gemeinsam gelesenes Buch. Heute unterhalten sie sich über das Buch von Jarka Kubsova „Marschlande“ Im Hamburger Marschland lebt ums Jahr 1580 Abelke Bleken. Sie führt allein einen Hof, trotzt Jahreszeiten und Gezeiten. Und sie versucht, sich gegen ihre Nachbarn zu behaupten, in einer Zeit, die für unabhängige Frauen lebensgefährlich ist. Fast fünfhundert Jahre später zieht Britta Stoever mit ihrem Mann und ihren Kindern in… Weiterlesen »Die Schmökerstunde „Marschlande“ von Jarka Kubsova am 7. Mai um 19 Uhr

Schmökerstunde April „Kinder von Hoy“ von Grit Lemke jetzt in der Audiothek

Zum Buch: In den sechziger und siebziger Jahren waren sie mit ihren Eltern nach Hoyerswerda gekommen, eine DDR-Musterstadt: Morgens rollen die Eltern in Schichtbussen davon, die Kinder wachsen in einem Kollektiv auf.
In ihrem dokumentarischen Roman über ihre Heimatstadt versammelt Grit Lemke virtuos die Stimmen der „Kinder von Hoy“ zu einer mitreißenden Oral History. Und verschafft so einer Generation zwischen Traum und Trauma Gehör. Sie versammelt Gespräche mit Freundinnen und Freunden und erzählt in der Wir Form auch von ihrem eigenen Leben, als Teil der Kultur und Kunstszene um Gerhard Gundermann, den „Springsteen des Ostens“.Doch der Wiedervereinigung folgen Massenentlassungen, und als Neonazis das erste Progrom der Nachkriegszeit verüben, ist nichts mehr, wie es war…

Die März-Schmökerstunde „Kontur eines Lebens“ von Jaap Robben jetzt in der Audiothek

Die junge Floristin Frieda wächst in den 1960er Jahren in einem streng katholischen Umfeld auf. Als sie an einem späten Winternachmittag einen zugefrorenen Fluss betritt, weiß sie nicht, dass sich gleich alles für sie verändern wird. Auf dem Eis trifft sie den verheirateten Otto.

Sie erleben eine Liebe, die stürmisch beginnt und schicksalhaft endet: Frieda wird schwanger – ein Skandal in der Welt, in der sie sich bewegt. Im 20igsten Jahrhundert! Und so darf sie ihrem heimlichen Kind nie Mutter sein. Jahrzehntelang behält sie die Erinnerungen an diese Episode ihres Lebens für sich. Doch die Trauer um das verlorene Kind bleibt, trotz der späteren Heirat, trotz des Sohns, den sie noch bekommt. Im Alter von einundachtzig Jahren ist Frieda plötzlich wieder allein. Der stille Kummer kehrt mit Wucht zurück. Erst da wagt sie, sich ihrer Geschichte zu stellen – und sie zu teilen.