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FLECKENHÖRER vom 01.06.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 1. Juni 2026! Heute ist Internationaler Kindertag – ein Tag, der weltweit auf die Rechte, Bedürfnisse und Chancen von Kindern aufmerksam macht. Der Aktionstag wird jedes Jahr am 1. Juni gefeiert und soll nicht nur ein Anlass für Spiel, Spaß und Kinderfeste sein, sondern auch daran erinnern, dass Kinder Schutz, Förderung und eine starke Stimme in unserer Gesellschaft brauchen. Seine Wurzeln reichen bis in die 1920er-Jahre zurück, als erstmals international über das Wohlergehen von Kindern beraten wurde. Besonders spannend: Deutschland feiert sogar zwei Kindertage. Während der Internationale Kindertag am 1. Juni vor allem in der ehemaligen DDR große Bedeutung hatte, wird bundesweit zusätzlich am 20. September der Weltkindertag begangen. Beide Termine verfolgen dasselbe Ziel: Kinderrechte sichtbar machen und Kindern die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen. Also heute ruhig mal die Welt mit Kinderaugen betrachten – neugierig, kreativ und voller Fantasie. Denn Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, sondern ein wichtiger Teil unserer Gegenwart.

Vom Thema Kinder und Kindisches Verhalten noch eine kurze Überleitung zum Thema Kubicki. Die Nord-Liberalen begrüßen die Wahl Kubickis zum Bundesvorsitzenden der FDP, der FDP-Landesvorsitzende Christopher Vogt meinte, es sei „eine gute Nachricht für die politische Mitte in Deutschland“. Meint er denselben Kubicki wie ich?

Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute:
+++ Bundesweites Programm MemoRails macht Hauptbahnhof Neumünster als Ort der NS-Verfolgung sichtbar: Rede von Philipp Salamon-Menger
+++ Mobilitätscheck ÖPNV: VCD stellt Bus und Bahn in Neumünster auf den Prüfstand
+++ Attacken auf Parteibüros in Flensburg: Polizei ermittelt Tatverdächtigen, der vermutlich AfD-Mitglied ist

Musik:
Toifel (Berlin)
RATSALAD. (Australien)
Scobben (Neustadt/Ostholstein)

FLECKENHÖRER vom 25.05.2026

Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 25. Mai 2026! Seit fast fünf Jahren werden im Abschiebegefängnis Glückstadt Menschen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern festgehalten – nicht wegen Straftaten, sondern um ihre Abschiebung sicherzustellen. Kritikerinnen und Kritiker sprechen von institutionellem Rassismus, Isolation und unmenschlichen Haftbedingungen. Berichtet wird von psychischem Druck, mangelnder medizinischer Versorgung, Hungerstreiks und Protesten gegen die Inhaftierung. Die Landesregierung bezeichnet das Modell als „Wohnen minus Freiheit“ – für Betroffene bedeutet es jedoch Stacheldraht, Überwachung und permanente Unsicherheit.

Initiativen gegen Abschiebehaft sehen Glückstadt als Teil eines europäischen Grenzregimes, das Abschottung und Entrechtung weiter verschärft. Sie fordern die Abschaffung von Abschiebeknästen und rufen für den 7. Juni zu einer überregionalen Demonstration in Glückstadt auf. In Post-Timmy-Zeiten ist die Frage, wie eine Gesellschaft mit Menschen umgeht, die Schutz suchen, sehr berechtigt, wie ich finde, und deshalb weise ich schon einmal jetzt auf die bevorstehende Demonstration in Glückstadt hin. FREIHEIT FÜR ALLE INHAFTIERTEN!

Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute:
+++ Marktplatz Demokratie setzt Impulse auf dem Großflecken
+++ „Natur retten statt Regeln schleifen“ zum Tag der Artenvielfalt
+++ Schüler machen NS-Geschichte in Neumünster sichtbar

Musik:
Kurhaus (Bad Bramstedt)
Escapado (Flensburg)
angora club (Flensburg)
Sendeschluss (Neunburg Vorm Wald)

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