Aussprache zum Thema rechtswidrige Baumrodungen an der Rendsburger Straße

Quelle: Pixabay

Anfang Februar wurden an der Rendsburger Straße elf gesunde Eichen gefällt. Sie fielen einer nichtgenehmigten Rodungsaktion der Stadt zum Opfer. Als Grund gab die Stadt schlechte Kommunikation zwischen zwei städtischen Fachdiensten an. Offensichtlich auf Zuruf hat das TBZ dort Eichen mit einem Durchmesser von bis zu 70 Zentimeter abgeholzt.

Dr. Björn-Henning Rickert, Vorsitzender der Nabu-Gruppe Neumünster, wird im Holsteinischen Courier dazu folgendermaßen zitiert:

„Der ökologische Schaden ist immens, das ist ein Desaster“.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden sei, müsse jetzt festgestellt werden, so Stadtsprecher Stephan Beitz. Offensichtlich versucht die Stadt jetzt, den Umfang der erforderlichen Kompensationsmaßnahmen zu ermitteln. Diese richten sich nach Baumart und Stammdurchmesser.
Beitz sagte dem Courier noch, dass nicht nur der Verlust der Bäume selbst, sondern auch der des Lebensraumes insgesamt zu berücksichtigen sei.

In der Ratsversammlung am 12. Februar beantragte Jeannie Kubon von der SPD dazu eine sog. Aktuelle Stunde, damit der Oberbürgermeister zu diesem Thema Rede und Antwort stehen kann.

Wir hören nacheinander Jeannie Kubon, Ratsfrau von der SPD Neumünster, dann die Erwiderung vom Oberbürgermeister Dr. Tauras und anschließend noch Axel Westphal-Garken von der SPD sowie Gerd Kühl von der CDU.


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