
In dieser Schmökerstunde stellen Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor, die unterschiedlicher nicht sein können.
Manfred stellt euch das Sachbuch von Jan Jekal : „Paranoia in Hollywood“ mit dem Untertitel „Wie die USA verfolgte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941-1953“. Der Berliner Kulturjournalist Jan Jekal zeigt in seinem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Sachbuch wie sich die Stimmung in Hollywood kurz nach dem Zweiten Weltkrieg plötzlich drehte. Fesselnd und stimmungsvoll, anhand bisher unveröffentlichter Dokumente aus Archiven in Los Angeles, zeichnet Jan Jekal nach, wie sich die Exilierten gegen das autoritäre Amerika wehrten – -mit Aktivismus, Witz, Courage und mit Filmen, die zu Klassikern geworden sind – – – -, aber auch, wie einige von ihnen an Amerika verzweifelten.
Sabine stellt euch das Buch von Helga Schubert: „Luft zum Leben “ . Geschichten vom Übergang vor. Aus einem Lebenszeitraum von 65 Jahren, von 1960 bis 2025 hat Helga Schubert in diesem Band Geschichten versammelt, die von Übergängen erzählen: von der Abhängigkeit als Kind, in die Verantwortung für das eigene Leben, von den Übergängen in bisher ungewohnte Lebensformen, vom Übergang eines gesellschaftlichen System in eines, das man nur aus den Fernsehgerät kannte. Und schließlich vom Übergang in die Unendlichkeit. 38 Texte aus sieben Jahrzehnten zusammengestellt. Die Hälfte davon sind bisher unveröffentliche Texte.