Erinnerung in Wittorf an die Todesmärsche im April 1945 (Teil II)

Foto: Ingo Schumann (CC BY-NC 4.0)

Bei der Aufstellung der Tafel am Samstag, den 18. November um 11 Uhr auf dem Rast­platz an der Altonaer Straße in Neumünster Wittorferfeld südlich der Einmündung der Straße „Am Hochmoor“ drängten sich ca. 50 Menschen unter einem Pavillon, um sich vor dem heftigen Herbstregen zu schützen. Wie der Erste Stadtrat Herr Carsten Hillgruber in seiner Eröffnungsrede betonte, waren die beiden Opfer nicht nur Opfer, sondern haben auch selbst Schuld auf sich geladen. Aber es ist trotzdem wichtig, sich an sie zu erinnern.

 

Aber hören wir in die Reden hinein, die sich nun anschlossen. Es spricht Frau Sabine Krebs (Stadtteilbeiratsvorsitzende Wittorf), Neumünster.

Herr Jens Kay (SHHB Ortsgruppe Neumünster), Neumünster, war dann der Folgeredner. Er hob noch einmal hervor, dass dieser 18. November wahrlich kein Tag der Freude sei.

Am Ende seine Rede ruft Herr Kay zur Mahnung auf, dass Rassismus, Extremismus, Ausgrenzung und Verfolgung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen.

Herr Fred Zimmak aus der „Biografie Arbeitsgruppe“ und Sohn des überlebenden Marschteilnehmers Leonhard Zimmak, der nun in Großsolt wohnt, berichtet über die Arbeit der Arbeitsgruppe und seine familiären Verbindungen. Er trägt schließlich das emotionale Gedicht „Von der Vergangenheit“ vor, das von seiner Frau verfasst wurde.

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