Hengist Gerdson von Sea-Eye zurück aus Malta

Der Seenotretter Hengist Gerdson, von der Nichtregierungsorganisation Sea Eye ist am Sonntag, den 15. Juli 2018 aus Malta von seinem Einsatz zurückgekehrt und gab uns am 17. Juli für unsere Sendung Schwerpunk Politik ein Update, über die Situation vor Ort, die Schwierigkeiten und Perspektiven seiner Mission und über die politischen Hintergründe.

Seenotrettung im Mittelmeer durch NGOs

Am Mittwoch, den 27 Juni, fand ein Vortrag mit anschließender Diskussion mit einem Aktivisten von Sea Eye im DGB-Haus statt. Aus erster Hand wurden die Besucher*innen des Vortrags über die Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer und Maßnahmen zu deren Rettung informiert.

In unserem wöchentlichen, brandaktuellen Infomagazin haben wir Hengist Gerdson als Studiogast interviewt.

Seenotrettung

Seitdem die Balkanroute auf dem Landweg geschlossen ist, ist der Weg über das Meer für Flüchtende oft der einzige nach Europa. Die meisten Rettungseinsätze gibt es derzeit zwischen Libyen und Italien. Hilfsorganisationen sind dort mit Schiffen im Einsatz, jedoch wird die Arbeit immer wieder erschwert. Italien verlangt von den Organisationen einen Verhaltenskodex zu zeichnen. Das Schiff von “Jugend Rettet” wurde beschlagnahmt. Und es gibt eine Mission von rechtsgerichteten Aktivisten, die mit einem eigenen Schiff die  Hilfsorganisationen an ihrer Arbeit hindern wollen. Interview dazu mit Stefan Schmidt, ehemaliger Kapitän der “Cap Anamur” und heute Schleswig-Holsteins Flüchtlingsbeauftragter.

Europäische Politik in der Krise

Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Großbritannien sind mittlerweile vorbei und sind nur ein von vielen Anzeichen für die Krise der EU. Ende Mai gab es zur aktuellen politische Lage in der EU einen Polit-Talk im KDW in Neumünster. Die kritische Diskussionsreihe zu aktuellen Themen hat sich mittlerweile fest etabliert.

Die Diskutanten waren auch diesmal wieder Horst Mühlenhardt, ehemaliger Lehrer an der Integrierten Gesamtschule IGS in Brachenfeld und der ehemaliger IGS Schulleiter Peter Spielok. Diesmal auch dabei war Gerd Achterberg. Er ist Rechtsanwalt in Neumünster. Andre Herrwerth war für uns mit dem Mikrofon an dem Abend dabei und hat die Diskussion zusammengefasst.

Media Against Hate

Migration ist in Österreich kein neues Phänomen. Dennoch ist das Thema seit jeher ein Spielball politischer Interessen. Der Medienaktivist Simon Inou forscht und publiziert dazu. Stefan Tenner hat in Wien mit ihm gesprochen. Das Interview entstand während des Workshops “Media Against Hate”, an dem auch wir als Freies Radio Neumünster beteiligt waren. Diese Workshopreihe befasst sich mit der täglichen Hetze in den Medien und den Kommentaren und wie Medien damit umgehen können. Diese Veranstaltung wird weiter fortgesetzt und endet im November auch in Hamburg. Zeitgleich zum diesjährigen Kongress Freier Radios und zum Refugee Awareness Congress im Kampnagel. Infos zum Workshop in Wien gibt es auch auf der Seite der Veranstalter, dem Community Media Forum Europe unter www.cmfe.eu oder unter dem Hashtag #MediaAgainstHate.

Flucht nach Europa im Film

Kinofreunde können im Januar im KiNO im KDW wieder einen Blick hinter die Kulissen einer Filmproduktion wagen und dazu einen Filmemacher befragen. Zur Aufführung seines Flüchtlingsdramas »Die letzten Tage des Parvis K.« wird Henrik Peschel, der Regisseur des Filmes am Mittwoch, den 18. Januar 2017 zu einem anschließenden Filmgespräch im KDW am Waschpohl erwartet, eine Woche später dann der Hauptdarsteller, Ramin Yazdani. Für das Freie Radio Neumünster hat Sönke Jahn vorab mit dem Hamburger Regisseur telefoniert…

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