migration

Seenotrettung

Seitdem die Balkanroute auf dem Landweg geschlossen ist, ist der Weg über das Meer für Flüchtende oft der einzige nach Europa. Die meisten Rettungseinsätze gibt es derzeit zwischen Libyen und Italien. Hilfsorganisationen sind dort mit Schiffen im Einsatz, jedoch wird die Arbeit immer wieder erschwert. Italien verlangt von den Organisationen einen Verhaltenskodex zu zeichnen. Das Schiff von "Jugend Rettet" wurde beschlagnahmt. Und es gibt eine Mission von rechtsgerichteten Aktivisten, die mit einem eigenen Schiff die  Hilfsorganisationen an ihrer Arbeit hindern wollen. Interview dazu mit Stefan Schmidt, ehemaliger Kapitän der "Cap Anamur" und heute Schleswig-Holsteins Flüchtlingsbeauftragter.

Media Against Hate

Migration ist in Österreich kein neues Phänomen. Dennoch ist das Thema seit jeher ein Spielball politischer Interessen. Der Medienaktivist Simon Inou forscht und publiziert dazu. Stefan Tenner hat in Wien mit ihm gesprochen. Das Interview entstand während des Workshops "Media Against Hate", an dem auch wir als Freies Radio Neumünster beteiligt waren. Diese Workshopreihe befasst sich mit der täglichen Hetze in den Medien und den Kommentaren und wie Medien damit umgehen können. Diese Veranstaltung wird weiter fortgesetzt und endet im November auch in Hamburg. Zeitgleich zum diesjährigen Kongress Freier Radios und zum Refugee Awareness Congress im Kampnagel. Infos zum Workshop in Wien gibt es auch auf der Seite der Veranstalter, dem Community Media Forum Europe unter www.cmfe.eu oder unter dem Hashtag #MediaAgainstHate.

Leben als Flüchtling

Flüchtlinge - wenn in diesen Tagen in den Medien dieses Wort fällt, dann geht es meist um gewalttätige Jugendliche, potentielle Terroristen, Abschiebung in vermeintlich sichere Herkunftsländer, echte und virtuelle Zäune und den Untergang des Abendlandes. Aber wer sind die fast eine Million Menschen, die 2015 nach Europa kamen? Wo sind sie? Und was ist aus ihnen geworden? Wir haben drei Syrer in Neumünster getroffen.

Von wegen sicher

Die negativen Auswirkungen des Konzepts der «sicheren Herkunftsstaaten» spüren immer mehr Flüchtlinge und wirken sich auch auf die betroffenen Länder aus. Während in Serbien schon tausende Flüchtlinge aus Syrien am Weiterkommen gehindert werden, kommen nun immer mehr Flüchtlinge und vor allem Roma wieder nach Serbien zurück. Sie werden in ein vermeintlich sicheres Herkunftsland abgeschoben, selbst nachdem sie bereits Jahrzehnte in Deutschland gelebt haben. Im Interview dazu Tamara Baković-Jadžić aus Belgrad vom Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije und Autorin beim Medienportal Mašina...