neumünster

“Freigeister mit Mitteilungsdrang” – Deutschlandfunk berichtet über uns

Am 20. März 2018 hat der Deutschlandfunk über uns berichtet: Freigeister mit Mitteilungsdrang Zwischen Hamburg und Kiel will bald Schleswig-Holsteins erstes nicht-kommerzielles Lokalradio seinen Sendebetrieb aufnehmen. Eine dauerhafte Finanzierung ist noch nicht gesichert, doch die Macher träumen bereits von der nächsten UKW-Frequenz. Im ersten Stock eines alten Lagergebäudes im Zentrum von Neumünster sitzen an diesem Montagabend sechs Frauen und Männer an einem langen Tisch. Das wöchentliche Planungstreffen des Freien Radios findet in einer provisorischen Umgebung… Weiterlesen »“Freigeister mit Mitteilungsdrang” – Deutschlandfunk berichtet über uns

[update] In eigener Sache: Stadt entscheidet über Raumkosten –  Landespolitik muss Förderung verbessern

Update: Die Ratsversammlung hat am 27. März 2018 der Übernahme der Raumkosten mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung mehrheitlich zugestimmt.  ____________________ Freie Radios in Schleswig-Holstein zu etablieren, war in den vergangenen Jahren nicht nur der Wunsch von vielen Initiativen und Einzelpersonen, sondern auch politisch gewollt. Unsere jahrelangen Bemühungen wurden schließlich von SPD, Grünen und SSW durch eine Änderung des Medienstaatsvertrags 2015 auf den Weg gebracht. Jetzt im Jahr des Sendestarts ist für uns, als den… Weiterlesen »[update] In eigener Sache: Stadt entscheidet über Raumkosten –  Landespolitik muss Förderung verbessern

Infomagazin vom 15. März 2018

Themen: Open Stage – Neues Angebot für die lokale Musikszene | Krieg in Syrien – Studiogast Autorin Karin Leukefeld | Flüchtlinge in Griechenland – Interview mit Journalistin Marianna Karakoulaki

Infomagazin vom 1. März 2018

Themen: Literaturschal – ein Projekt des Vereins NähMaSchine | Türkische Gemeinde stellt sich vor | Nein zu “No Billag” – Zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz | Kinder Kultur Radio – Im Atelier von Kristin Grothe

Vorerst kein Denkmal für ermordete Roma und Sinti in Neumünster

Am 13. Februar 2018 tagte die Ratsversammlung in Neumünster. Neben so wichtigen Punkten wie einem Tierheim in Wasbek, das die Stadt 67.000 € im Jahr kostet, ging es auch um Erinnerungskultur. Der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie hatte dazu im September 2017 eine Vorlage erarbeitet, die nun behandelt werden sollte. Wir dokumentieren hier die Geschehnisse in der Ratsversammlung.

“Ein Mann im Zug” – eine Multifinalgeschichte

Ein Mann steigt in einen Zug und schlägt die Zeitung auf. Auf den weiteren Verlauf hat das Publikum in der musikalischen Lesung am 10. Februar im KDW in Neumünster einen erheblichen Einfluß. Akustische Gitarre, Gesang und gelesener Text sind die Mittel des Abends, dessen Ausgang durch die Mehrheitsentscheidungen des Publikums bestimmt wird. „Der Arbeitstitel für den Abend lautet Multifinalgeschichte“, sagen Simon und Christiane, die sich das Veranstaltungsformat ausgedacht haben. „Eigentlich ist das etwas sperrig. Trotzdem trifft es den Kern der Sache auf den Punkt.“

Zeitgeschichtliche Forschung in Neumünster

Dr. Alfred Heggen ist für seine zahlreichen zeitgeschichtlichen Forschungen über Neumünster bekannt. Im Interview mit Ingo Schumann berichtet er über ein neues Buchprojekt, das im nächsten Jahr erscheinen soll. Aber auch alte, nur noch antiquarisch erhältliche Publikationen von Herrn Heggen wie das “Projekt Zeitgeschichte Neumünster” erhalten gerade wieder neue Aktualität, es gab beispielsweise auch in Neumünster einen Arbeiter- und Soldatenrat. Gerade im Jahr des Matrosenaufstands von Kiel sollte dieser Vereinigung vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Wer mehr über die spannenden Buchprojekte von Herrn Dr. Heggen erfahren möchte, dem empfiehlt sich auch ein Gang zur Stadtbücherei Neumünster. Dort ist beispielsweise die Dokumentation “Neumünster im Zeichen des Hakenkreuzes” zu den Jahren 1933/1934 erhältlich.

Gedenktag an Opfer des Nationalsozialismus 2018 in Neumünster

Anlässlich des bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und dem internationalen Holocaust-Gedenktag, wurde auch am 27. Januar 2018 in Neumünster daran erinnert und gemahnt. Die unvorstellbaren Verbrechen, die Deutsche und ihre Helfer vor allem zwischen 1941 und 1945 systematisch umsetzten und den Tod von ca. 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens und vielen weitere Millionen Frauen, Männern und Kindern bedeuteten, sollen niemals vergessen werden. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Rede zur Gedenkveranstaltung am Rathaus Neumünster vom vergangenen Samstag. Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras erinnerte an die verschiedenen Opfer u. a. Homosexuelle, die gezielt verfolgt, gefoltert und ermordet wurden. Er verwies auch auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen, die es in Neumünster in der Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Gedankengut gibt.

Lohndumping in den Gefängnissen

Derzeit machen Gefangene in der JVA Neumünster auf ihre Situation aufmerksam. In zwei Petitionen kritisieren sie das Verhalten des Personals aber auch die schlechten Lohnbedingungen. Mit diesem Problem stehen sie nicht allein. In fast allen Bundesländern müssen Gefangenen arbeiten. Dafür erhalten sie allerdings einen sehr geringen Lohn und die Zeit wird nicht auf die Rente angerechnet. Mobil macht dagegen die Gefangenen-Gewerkschaft GG/BO. Sie fordert u.a. die Zahlung des Mindestlohns, der um ein Vielfaches höher liegt. Mit Martina Franke von der Berliner Soligruppe der GG/BO haben wir uns darüber unterhalten.

Abschiebungen nach Afghanistan – Eine Gesprächsrunde

Was denken jugendliche Geflüchtete aus Afghanistan und Pakistan über das Thema “Abschiebungen” und was Passant*innen in Neumünster? Waleed, Tariq, Asfandyar und Oliver haben sich in dari (persisch), paschtunisch und deutsch darüber unterhalten und sich dazu auch auf dem Weihnachtsmarkt in Neumünster umgehört. In der 30-minütigen Sendung kamen neben den Themen Flucht und der aktuellen Situation in Afghanistan auch ihre neue Lebenssituationen oder das Thema Weihnachten zur Sprache.

Erste Demokratiekonferenz in Neumünster

Seit Kurzem erhält die Stadt Neumünster Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“. In ganz Deutschland werden Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützt, Strategien zur Förderung von Demokratie und Vielfalt vor Ort zu entwickeln und umzusetzen. Verantwortliche aus kommunaler Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft kommen in den „Partnerschaften für Demokratie“ zusammen und entwickeln gemeinsam lokale Handlungskonzepte.

Erinnerung in Wittorf an die Todesmärsche im April 1945 (Teil II)

Bei der Aufstellung der Tafel am Samstag, den 18. November um 11 Uhr auf dem Rast­platz an der Altonaer Straße in Neumünster Wittorferfeld südlich der Einmündung der Straße „Am Hochmoor“ drängten sich ca. 50 Menschen unter einem Pavillon, um sich vor dem heftigen Herbstregen zu schützen. Wie der Erste Stadtrat Herr Carsten Hillgruber in seiner Eröffnungsrede betonte, waren die beiden Opfer nicht nur Opfer, sondern haben auch selbst Schuld auf sich geladen. Aber es ist trotzdem wichtig, sich an sie zu erinnern.

Infomagazin vom 16. November 2017

Themen: Reichsbürger, die unterschätzte Gefahr | Stolpersteine putzen – Erinnerung wachhalten | Esther Bejarano – Musikerin, KZ-Überlebende, Mahnerin | Klartext am Mikro | Todesmärsche April 1945