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Landkonflikte in Guatemala

Seit der Kongress in Guatemala 2005 per Gesetz internationalen Bergbauunternehmen Tür und Tor öffnete, eskalierten in vielen Regionen die Landkonflikte. Gemeinden organisierten sich in den vergangenen Jahren gegen Bergbau- und andere Megaprojekte. Dabei werden Aktivisten kriminalisiert und begeben sich in große Gefahr.  Allein im Mai und Juni dieses Jahres wurden sechs Aktivisten der Organisation Codeca (Komitee für bäuerliche Entwicklung) und dem CCDA (BäuerInnenkomitee des Hochlandes) im Zusammenhang mit politischen Aktivitäten ermordet. Thorben Austen stammt aus Neumünster und berichtet mittlerweile als Journalist aus Quetzaltenango, der zweitgrößten Stadt des zentralamerikanischen Landes. Wir konnten mit ihm und Mario Lopez sprechen, dem Bürgermeister der Gemeinde Tierra Colorado Bajo.

US-Grenzschützer erschießen Migrantin aus Quetzaltenango (Guatemala)

Im ersten Teil eine Reportage darüber, dass US-Grenzschützer eine Migrantin aus Quetzaltenango in Guatemala erschossen haben. Im zweiten Teil (von Radio Z) wird Hilfe für Straßenkinder in Guatemala, die "asociacion nuestros derechos", vorgestellt und es werden die Fluchtursachen beleuchtet. Obwohl bereits von 2010, hat die Sendung nichts an ihrer Aktualität eingebüßt.