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Stadt Neumünster unterstützt Freies Radio finanziell – Radioverein fordert Nachbesserung bei der NKL-Basisförderung des Landes

Die Stadt Neumünster unterstützt das Freie Radio ab November 2017 erstmals finanziell. Damit wird der Aufbau des ersten nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) in Schleswig-Holstein gesichert. Hintergrund: Der Radioverein steht vor dem UKW-Sendestart im Jahr 2018 und mitten in der Aufbauphase vor existenziellen Herausforderungen. Nach Auslaufen der Anschubfinanzierung für die gemeinnützige Initiative in Neumünster wird die Förderung aus den Rundfunkgebühren in den kommenden Monaten stark sinken. Die Übernahme der Raumkosten durch die Stadt und die aktive Mithilfe für die Lösung der Raumfrage ist damit eine wichtige Unterstützung. Gleichzeitig fehlt es an einer Regulierung auf Landesebene, die von der Vorgängerregierung auf den Weg gebrachten Radios von Anfang an und langfristig besser zu finanzieren und anzuerkennen.

Freies Radio Flensburg darf senden

Flensburg bekommt im nächsten Jahr ebenfalls ein Freies Radio. Wir haben uns dazu mit Klaus Werner vom Freien Radio Flensburg unterhalten. Wir wollten wissen, was inhaltlich zu erwarten ist und haben dabei auch schon mal einige Ideen ausgetauscht, wie wir uns künftig weiter gegenseitig unterstützen können. Support your local community radio!

Media Against Hate

Migration ist in Österreich kein neues Phänomen. Dennoch ist das Thema seit jeher ein Spielball politischer Interessen. Der Medienaktivist Simon Inou forscht und publiziert dazu. Stefan Tenner hat in Wien mit ihm gesprochen. Das Interview entstand während des Workshops "Media Against Hate", an dem auch wir als Freies Radio Neumünster beteiligt waren. Diese Workshopreihe befasst sich mit der täglichen Hetze in den Medien und den Kommentaren und wie Medien damit umgehen können. Diese Veranstaltung wird weiter fortgesetzt und endet im November auch in Hamburg. Zeitgleich zum diesjährigen Kongress Freier Radios und zum Refugee Awareness Congress im Kampnagel. Infos zum Workshop in Wien gibt es auch auf der Seite der Veranstalter, dem Community Media Forum Europe unter www.cmfe.eu oder unter dem Hashtag #MediaAgainstHate.

Neumünster wehrt sich… nicht mehr

Seit Ende 2015 versuchte sich die Facebook-Seite "Neumünster wehrt sich" daran, einen örtlichen rassistischen GIDA-Mob zu organisieren und aus dessen Facebook-Filterblase auf die Straße zu treiben. Wirklich erfolgreich waren die Macher damit nicht - und eine Strafanzeige der zuständigen Medienanstalt aufgrund der hasserfüllten und volksverhetzenden Kommentare unter den Fake-News auf deren Facebook-Seite hat ihnen jetzt wohl am Ende den Rest gegeben. Sönke Jahn versucht sich an einem Nachruf und fragte mal nach, ob, wann und wo die rassistischen Lokalpatrioten denn nun vor Gericht gestellt werden...